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Kommentar: Image der Polizei angekratzt

Unabhängig davon, wie der Fall ausgeht, ist das Image der für schwerste Fälle ausgebildeten Elitetruppen angekratzt.

Die Polizei gibt beim nun 5-tägigen Einsatz ein sonderbares Bild ab. Hunderten von Spitzenkräften gelingt es nicht, einen Einzelnen zu stellen. Unabhängig davon, wie der Fall ausgeht, ist das Image der für schwerste Fälle ausgebildeten Elitetruppen angekratzt.

Bei aller Kritik darf nicht vergessen werden, dass hier kein Fernsehkrimi läuft, sondern ein unberechenbarer, dramatischer Fall. Beifall für den Flüchtigen und plumpe Häme über die Polizei sind fehl am Platz. Und doch müssen sich Einsatzkräfte und Behörden Fragen stellen: Wurde der Fall am Anfang unterschätzt, obwohl der Mann als drohender Querulant bekannt war? Versuchte man alles, um friedlich Kontakt mit ihm aufzunehmen? Klappte der Austausch zwischen den Behörden?

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