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Hochschule reagiert auf Vorwürfe#MeToo: Schweizer Kunstprofessor in Leipzig entlassen

Ludovic Balland lehrte seit 2018 an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst.
Ludovic Balland gestaltete unter anderem das Erscheinungsbild der Documenta 14 (2017).

Kritik schon vor der Berufung

9 Kommentare
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    Stephan Joost

    Der Artikel gibt bereits von der Hochschule veröffentlichte Information wieder. Herr Balland hat auf eine Stellungnahme gegenüber dem Tagi verzichtet und die Kündigung akzeptiert. Ich denke nicht, dass bei dieser Ausgangslage Balland mehr Schutz zu stehen sollte.

    Weder die Hochschule noch Balland profitieren an dieser nun öffentlich diskutierten Story, im Gegenteil!

    Hier lief offensichtlich etwas falsch und der Druck der Studierenden hat (nach langer Zeit) Wirkung gezeigt. Bei erheblichen Zweifeln an der Integrität an einer Lehrperson, Richter, Politiker, etc. kann nicht auf ein letztinstanzlich rechtskräftiges Urteil gewartet werden. Dass ist aus meiner Sicht der Verantwortung die dieser Job mit sich bringt, geschuldet.

    Diese Geschichte liest sich ganz ähnlich wie jene von sogenannt „Professor X“ an der ETH Zürich. Es dauerte Jahre bis etwas geschah und innerhalb der Studentenschaft wusste man über das mehrfache Fehlverhalten von X Bescheid. Mit der gleichzeitigen verstörenden Tatsache, dass die ETH sehr zögerlich reagierte und X wieder und wieder seine privilegierte Stellung missbrauchen konnte. Die Studenten mieden derweil seine Kurse, bei obligatorischen Kursen blieben sie X jedoch weiterhin ausgesetzt. Die Opfer mussten sich in einen sehr langwierigen und kostspieligen Prozess wehren (mit Crowdfundig, da Studis finanziell kaum über die nötigen Mittel verfügen), bis X endlich angemessene Konsequenzen trafen.

    Die #metoo Bewegung vieles verbessert. Gut so!