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Coup der SCL TigersDas Herz wird statistisch nicht erfasst

Die SCL Tigers bezwingen die favorisierten ZSC Lions nach einem 0:3-Rückstand auswärts mit 4:3 nach Penaltyschiessen.

Spätes Ausgleichstor: Die Langnauer freuen sich über das 3:3 durch Yannick Blaser (Nummer 70). Am Ende bejubeln sie sogar den Sieg.
Spätes Ausgleichstor: Die Langnauer freuen sich über das 3:3 durch Yannick Blaser (Nummer 70). Am Ende bejubeln sie sogar den Sieg.
Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)

«Einmal ist keinmal», lautet eine Redewendung. Doch nun haben die SCL Tigers innert acht Tagen zum zweiten Mal gegen die ZSC Lions das Schlussdrittel mit 3:0 für sich entschieden. Am 2. Januar hat ein 5:3-Heimsieg resultiert, diesmal erzwingen die Langnauer auswärts eine Verlängerung – und setzen sich schliesslich mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Der Freude ist am Ende entsprechend gross.

Es sind Ergebnisse, die sich mit Logik nicht erklären lassen. Denn zieht man Statistiken heran, kommt man zum Schluss: Die Tigers können gegen das hochkarätig besetzte Ensemble aus der nationalen Wirtschaftsmetropole keine Chance haben. Sie erzielen durchschnittlich am wenigsten Tore aller National-League-Clubs, sie schiessen am wenigsten aufs Tor, lassen am meisten Gegentreffer zu, weisen die schlechtesten Quoten im Penaltyschiessen und im Penaltykilling auf. Die Zürcher hingegen sind in den meisten Kategorien Spitzenklasse.

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