Für Petkovic beginnt die Zeit der Bewährung

Er führt ein Herrenleben in einem Verband ohne Korrektiv, unantastbar ist der Trainer aber nicht. Die Analyse.

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Thomas Schifferle@tagesanzeiger

Valon Behrami gab viele Interviews in seinem Leben. Aufwühlende auch. So wie damals, als er über den Schmerz und die Verzweiflung eines Flüchtlings sprach. Er war ein Flüchtlingskind, fünfjährig, als er mit seinen Eltern und seiner Schwester den Kosovo verlassen musste und in die Schweiz kam. «Am 4. Dezember 1990 überquerten wir frühmorgens im Tessin die Grenze», erinnerte er sich. In Bellinzona kamen sie in ein Hotel, es gab Essen, das ihm nicht schmeckte, er ging aufs Zimmer und hörte sich eine alte Kassette mit albanischer Musik an.

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