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Die «Hüttenwarte» der ForschungsstationNach zwei Jahrzehnten ist nun bald Schluss

Joan und Martin Fischer verbringen ihre letzten Tage als Wetterbeobachter auf dem Jungfraujoch. Ein Blick zurück auf zwei Jahrzehnte hochalpines Leben.

Sind Minusgrade längst gewohnt: Joan und Martin Fischer in der Ankunftshalle des Jungfraujochs.
Sind Minusgrade längst gewohnt: Joan und Martin Fischer in der Ankunftshalle des Jungfraujochs.
Foto: Bruno Petroni

Während 20 Jahren war er der höchste Schwander. Und sie die höchste Holländerin Europas: Martin und Joan Fischer fuhren Ende letzter Woche zum allerletzten Mal in Diensten der Stiftung für Hochalpine Forschung zu ihrem auf 3’455 Meter über Meer liegenden Arbeitsplatz. Bis zum 22. Januar dauert ihre letzte Schicht – dann ist definitiv Feierabend.

Das in Brienz lebende Ehepaar arbeitet seit zwei Dekaden an einem Ort, für dessen Besuch die Touristen jeweils eine Menge Geld ausgeben. An einem Ort, den einmal zu sehen für viele Menschen fast ein Lebensziel darstellt. Als Wetterbeobachter und Betriebsleiter der Internationalen Forschungsstation Jungfraujoch übermittelten Fischers ihre Wetterbeobachtungen an Meteo Schweiz nach Zürich. Nebst den täglichen fünf Wetterbeobachtungen und Luftproben-Entnahmen führten Fischers normalerweise etwa tausend Besucher pro Jahr durch die Forschungsstation, warteten die Infrastruktur und agierten quasi als «Hoteliers» für die da oben arbeitenden Wissenschaftler aus aller Welt.

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