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Der FC Bayern hat wieder einen Fall Müller

Thomas Müller steht bei den Bayern auf dem Abstellgleis. Der Umgang mit ihm weckt Erinnerungen an den Abschied von Gerd Müller.

Schaut Richtung einer ungewissen Zukunft: Thomas Müller.

Schaut Richtung einer ungewissen Zukunft: Thomas Müller.

(Bild: Keystone)

Das alberne Internet, wie Uli Hoeness es nennt, dürfte sich heute noch ärgern, dass es damals noch nicht erfunden war. Was hätten sich damit für Klickzahlen generieren lassen! Wobei das Verb «generieren» womöglich ebenfalls noch nicht erfunden war, als Pal Csernai am 3. Februar 1979 diesen Satz sagte: «Müllers Leistungen reichen für die Bundesliga nicht mehr aus. Der Verein kann es sich deshalb nicht leisten, ihm noch eine Chance zu geben.» Es war der Tag, an dem Gerd Müller, damals 33, sein vorletztes Bundesligaspiel bestritt. Gegen Frankfurt holte Csernai Müller nach 82 Minuten vom Platz. Müller spielte dann noch einmal gegen Borussia Dortmund für den FC Bayern, aber der Einsatz vermochte die Worte und die Auswechslung von Csernai nicht mehr zu kitten.

berneroberlaender.ch/Newsnetz

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