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Die ETH sind weltweit bekannt, die Unis fallen durch

Zwei Schweizer Hochschulen haben es auf das Prestigeranking der Hochschulen geschafft, welche das englische Magazin «Times Higher Education» (THE) gestern veröffentlicht hat. Die ETH Zürich belegt den 15. Platz, die ETH Lausanne steht auf Rang 49. Beide haben gegenüber dem Vorjahr einen Rang gutgemacht. Keine der übrigen Schweizer Universitäten hat es auf die Liste der 100 renommiertesten Hochschulen geschafft.

Das Reputationsranking beruht allein auf der Einschätzung von Topwissenschaftlern. «Es basiert auf rein subjektiver Beurteilung», erklärt THE-Heraus­geber Phil Baty. «Aber das Urteil stammt von denjenigen Experten, welche in ihrem Fachgebiet am besten über exzellente Lehre und Forschung Bescheid wissen.» An der Spitze der berühmtesten Hochschulen steht die amerikanische Harvard-Universität, gefolgt von den britischen Universitäten Oxford und Cambridge. Die ETH Zürich ist die erste kontinentaleuropäische Hochschule, als nächstbeste folgt die deutsche Ludwig-Maximilian-Universität in München auf Platz 35. Deutschland gehört zusammen mit den Niederlanden zu den Gewinnern, ebenso wie Frankreich und die skandinavischen Länder. Im gesamten Ranking sind 21 Nationen vertreten.

Für das Reputationsranking wurden über 10 000 Topwissenschaftler aus allen Fachgebieten ausgewählt und mit der Frage konfrontiert, welche 10 Universitäten in ihrem Gebiet Spitzenklasse sind. 20 Prozent der Antworten stammen von Forschern aus dem Ingenieurwesen und der Technologie, 19 Prozent aus den Sozialwissenschaften, 17 Prozent aus Physik und Mathematik, 16 Prozent aus den Geisteswissenschaften, 15 Prozent aus den Biowissenschaften und 13 Prozent aus den klinischen Wissenschaften.

Das Reputationsranking wird zum fünften Mal veröffentlicht. Es soll eine Ergänzung zum umfassenderen THE-Universitätsranking sein, das jeweils im Herbst veröffentlicht wird und auf objektiveren bibliografischen und strukturellen Daten beruht. Matthias Meili

www.thewur.com

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