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Ein bisschen Leichtigkeit in schweren Zeiten

Die Darbietung der jungen Spieler beim FC Thun sei ein Lichtblick gewesen, findet Trainer Marc Schneider.

Unerschrocken: Uros Vasic im Duell mit Schönbächler.

Unerschrocken: Uros Vasic im Duell mit Schönbächler.

(Bild: Freshfocus)

Dominic Wuillemin

Der Schlusspfiff ist noch nicht verklungen, da schreitet Marco Schönbächler auf den Platz zu Thuns Uros Vasic, klopft ihm auf die Schulter und wechselt ein paar Worte mit ihm.

Der 29-jährige Offensivspieler ist kürzlich vom FC Zürich für sein 300. Spiel geehrt worden. Als er im Januar 2007 sein Debüt in der Super League feierte, hiess ein Mitspieler Marc Schneider, der heutige Thun-Trainer. Vasic war knapp 5-jährig.

Schönbächler habe ihn für seine Darbietung gelobt, erzählt der Walliser später. Es ist eine Wertschätzung, die höher eingestuft werden kann als jene der Zuschauer und Medien.

Weil sie von einem Direktbeteiligten kommt, einem, der genau beurteilen kann, welche Leistung der U-19-Nationalspieler zuvor während 90 Minuten ablieferte. Vasic wurde so zum Aushängeschild einer mutigen Thuner Strategie.

Karlens Andeutung

Schneider entschied sich in diesem kapitalen Heimspiel für die Jugend. Auch aus Not, weil gleich sieben seiner Spieler entweder verletzt oder gesperrt fehlten. Aber vor allem auch aus der Überzeugung, dass die Jungen mit ihrer Unbeschwertheit ein Gewinn sein würden. «Sie machen sich viel weniger Gedanken zu unserer schwierigen Lage», sagt Schneider. Sein Fazit: «Die Jungen haben ihre Aufgaben hervorragend erledigt.»

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