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Mit dem Einrad hoch hinauf und steil herunter

Baldur Kutschera ist ein begeisterter Einradfahrer. Kleine Tricks auf glattem Asphalt sind dem 16-Jährigen schon lange nicht mehr genug. Er fährt Downhill-Rennen – und das mit Erfolg. Letztes Jahr erreichte er bei der Weltmeisterschaft im Südtirol den dritten Rang.

Wozu zwei Räder, wenn eines genügt? Baldur Kutschera rast auf seinem Einrad den Gurten-Trail hinunter.
Wozu zwei Räder, wenn eines genügt? Baldur Kutschera rast auf seinem Einrad den Gurten-Trail hinunter.
Urs Baumann

Ein regnerischer Morgen im April. Baldur Kutschera schnappt sich sein Rad und macht sich auf zur Gurtenbahn. Täglich macht der 16-Jährige aus dem Liebefeld diesen Weg – bei trockenem Wetter. Der Downhill Trail zieht ihn magisch an. «Je nachdem, wie viel Geld ich habe, leiste ich mir das Bähnli, sonst renne ich hoch», sagt der grosse junge Mann mit den blonden Haaren. Ist er oben angekommen, stellen sich für ihn dieselben Fragen wie für seine Kollegen. Ist der Trail nass oder trocken? Ist er hart und glatt oder zerfurcht und mit Laub und Geröll bedeckt? Etwas aber unterscheidet ihn von den anderen Bikern. Ihm fehlt etwas – möchte man fast sagen. Denn Baldur hat kein gewöhnliches Downhill Bike dabei. «Zwei Räder? Wozu?» Er geht mit dem Einrad an den Start.

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