Zum Hauptinhalt springen

Schulanlage Marzili soll für 30 Millionen erweitert werden

Wegen wachsenden Schülerzahlen soll im Marzili Platz für zehn zusätzliche Schulklassen geschaffen werden. Die dortige Volksschule soll für 30 Millionen Franken saniert und erweitert werden.

So soll der Neubau dereinst aussehen.
So soll der Neubau dereinst aussehen.
zvg/Stadt Bern

Der Berner Gemeinderat will Platz für zehn zusätzliche Schulklassen im Marziliquartier schaffen. Für 29,6 Millionen Franken möchte er die Volksschule Marzili um einen Neubau ergänzen und die drei bestehenden Pavillons auf dem Schulareal sanieren. Der Gemeinderat hat die Vorlage an den Stadtrat weitergeleitet, wie er am Donnerstag mitteilte. Das letzte Wort haben voraussichtlich im Februar 2017 die Stimmberechtigten.

Für den Neubau muss die Stadt dem Kanton eine Teilfläche des angrenzenden Grundstücks abkaufen. Dort stehen heute Parkplätze für die Berner Fachhochschule. Die Stadt kann Ersatzparkplätze unter der Monbijoubrücke anbieten, wie aus dem Vortrag ans Parlament hervorgeht.

Für den Neubau wurde ein Projektwettbewerb ausgeschrieben; das Siegerprojekt ist ein schmetterlingsförmiges Gebäude mit drei Geschossen aus Holz und Beton. In den Räumlichkeiten sollen die Mittelstufe und die Tagesschule untergebracht werden.

Im Baukredit von knapp 30 Millionen Franken eingeschlossen sind Projektierungskosten von knapp 4 Millionen und der Kaufpreis für das Kantonsgrundstück von fast einer Million. Stimmt das Volk zu, können die Bauarbeiten im Juli 2017 beginnen. Der Schulbetrieb läuft während der zweieinhalbjährigen Bauzeit normal weiter.

SDA/tag

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch