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Die Schweiz besiegt Frankreich und steht im Halbfinal

Timea Bacsinszky und Belinda Bencic gewinnen ihre beiden Einzel am Fed Cup in Genf gegen Kristina Mladenovic und die überraschend aufgestellte Pauline Parmentier.

Setzt sich gegen ihre französische Gegnerin durch: Belinda Bencic während des Fedcup in Genf.
Setzt sich gegen ihre französische Gegnerin durch: Belinda Bencic während des Fedcup in Genf.
Keystone

Timea Bacsinszky lieferte der zweiten Französin innerhalb von 24 Stunden einen Abnützungskampf auf sehr hohem Niveau. Am Ende behielt sie gegen die formstarke Kristina Mladenovic in 3:17 Stunden mit 7:6 (7:4), 4:6, 7:5 die Oberhand.

Anschliessend machte Belinda Bencic mit einem 6:3, 6:4 gegen die vom französischen Captain Yannick Noah überraschend anstelle von Alizé Cornet nominierte Pauline Parmentier alles klar. Im Halbfinal trifft das Schweizer Team am 22. und 23. April auswärts auf Weissrussland.

Lange Zeit agierte Bacsinszky gegen Mladenovic sehr effizient. Zwar kam sie gegen den äusserst starken Aufschlag von Mladenovic wie am Tag zuvor Belinda Bencic kaum zu Chancen, doch servierte sie ebenfalls gut und wehrte immer wieder Breakbälle ab. So holte sie sich den ersten Satz im Tiebreak. Im zweiten Durchgang bedeutete ein einziger Aufschlagverlust zum 2:3 die Entscheidung.

Kurzer Schreckmoment

Der dritte Durchgang wurde zum veritablen Krimi. In einer aufgeheizten Atmosphäre vor 3000 Zuschauern in der Genfer Palexpo-Halle 7 büsste Bacsinszky ein erstes Break zum 3:1 postwendend wieder ein. Dann sorgte sie für einen kurzen Schreckmoment, als sie sich nach einem erlaufenen Stoppball das Knie verdrehte und sich kurz pflegen lassen musste. Sie fand sich nun aber beim Return besser zurecht.

Die Waadtländerin ging 5:2 in Führung, konnte den Sack jedoch nicht zumachen. Erst das Break zum 7:5 nach einer völlig misslungenen Rückhand von Mladenovic, die vor einer Woche in St. Petersburg ihren ersten WTA-Titel gefeiert hatte, liess Bacsinszky und die mehrheitlich schweizerischen Fans jubeln.

Belinda Bencic (WTA 81) kam gegen die 17 Positionen besser klassierte Pauline Parmentier nach vier Niederlagen zum ersten Sieg in einem Ernstkampf in diesem Jahr. Die 19-jährige Ostschweizerin startete äusserst konzentriert und gewann 13 der ersten 17 Punkte. Mit der 3:0-Führung war der erste Satz vorentschieden. Im zweiten Durchgang gelang Bencic das einzige Break zum 5:4.

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