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So sollten sie Stöcke verwenden

Heute gibt es für zahlreiche Sportarten den geeigneten Stock: vom Ski- bis zum Nordic-Walking-Stock – diese Vielfalt sollte man nutzen.

Im Winter braucht es grosse Stock­teller, damit man nicht zu tief im Schnee einsinkt; bei Touren im Sommer können die grossen Teller durch kleine ersetzt werden – nur beim Queren von Schneefeldern oder bei Hochtouren im Sommer sind grosse Teller vorteilhafter.

Wanderstöcke sollten vorwiegend beim Abstieg verwendet werden. Nur mit der richtigen Technik wird auch der erwünschte Erfolg erzielt:

  • Im Abstieg erzielt man mit den ­Stöcken nur dann eine Entlastung der Knie, wenn man sie parallel vor dem Körper aufsetzt, dabei den Oberkörper in Vorlage bringt und die Beine anwinkelt, um die Stöcke weit nach vorne zu setzen.
  • Dieser Stockeinsatz wird nur alle zwei bis drei Schritte gemacht.
  • Bei starkem Gefälle müssen die Stöcke etwas länger eingestellt werden.
  • Der richtige Halt der Segmente bei Teleskopstöcken sollte regelmässig überprüft werden. Ältere Modelle besitzen im Inneren einen Spreizmechanismus, der sich nach mehrjährigem Gebrauch auch mal unter der Last des Bergsteigers zusammenschiebt.
  • Stöcke gehören in absturzgefährdetem Felsgelände an den Rucksack, nicht an die Handgelenke. Hier ist aufzupassen, dass die Stöcke so befestigt werden, dass sie nicht zum Hindernis werden.
  • Auf ebenen Wegen sollten gesunde Menschen Stöcke nicht einsetzen. Der Gleichgewichtssinn kommt ansonsten aus der Übung.
  • Egal, wie man selbst zum Thema «Gehhilfen am Berg» steht: Einigkeit sollte darüber herrschen, dass man Folgendes mit den Stöcken gar nicht machen sollte – so lustig sie klingen, es sind alles Fälle aus unseren Einsatzberichten:
  • Talwärts fahrenden Mountainbikern in die Radspeichen hineingreifen.
  • Zum Einsatz fahrenden Bergret­tungsfahrzeugen auf die Motorhaube schlagen.
  • Die Gaststube der Schutzhütte mit Wanderstöcken zuparken.
  • Beim Ausstieg vom Sessellift hängen bleiben.

Markus Hölzl

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