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Und sie provoziert noch immer

Der Klerus mochte Popstar Madonna noch nie. Nun warnte der Erzbischof der Philippinen seine Schäfchen vor dem Besuch eines Konzerts der Popikone in Manila – vergebens.

Der Schrecken aller Kirchenmänner: Madonna. Foto: Robyn Beck (AFP)
Der Schrecken aller Kirchenmänner: Madonna. Foto: Robyn Beck (AFP)

Der Teufel will nicht weichen, zumindest sieht es so aus, wenn man die Welt mit den Augen eines philippinischen Erzbischofs betrachtet. Armon Arguelles hat das alles schon mal mitgemacht. 2012 wetterte er gegen das Werk des Satans, womit er damals nichts anderes meinte als das Konzert von Lady Gaga. Und jetzt auch noch Madonna. Ein weiteres Teufelsweib aus dem sittenlosen Westen? Sind die Philippinen noch zu retten? Der Bischof versuchte es mit einem Boykottaufruf: «Alle, die Gott lieben, sollten sich von der Sünde fernhalten.» Und er warnte vor den «subtilen Attacken des Teufels». Was er meinte, war allen klar: die Bühnenauftritte von Madonna, die einst mit Songs wie «Like a Prayer» zum Star wurde und nun mit ihrem Programm «Rebel Heart» durch Asien tourt.

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