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Was sie wohl damit meinen?

Die Gemeinde Trachselwald hatte Probleme mit der Ortsplanung. Jedoch nicht planerische, sondern sprachliche.

Die Sprache des AGR sorgte im Emmental für Kopfzerbrechen.
Die Sprache des AGR sorgte im Emmental für Kopfzerbrechen.
Thomas Peter

Das Leben kann kompliziert sein, auch jenes einer Gemeindebehörde. Trachselwald revidiert seine Ortsplanung. Damit die Revision zustande kommt, muss diese etliche Stationen durchlaufen. Eine davon ist die Vorprüfung beim kantonalen Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR). Als diese den Bericht dazu ins Emmental zurückschickte, gab es aber ein Problem: Das AGR forderte die Bereinigung von einigen «für uns nicht nachvollziehbaren Punkten», schreibt die Gemeinde auf der Website. Die Gemeinde verstand teilweise einfach nicht, was das Amt nun genau wollte, dermassen verschwurbelt war der Bericht verfasst. Um das zu klären, traf man sich, und die Leute vom AGR erklärten, was sie mit ihren Formulierungen gemeint hatten.

Ob es schon öfter passiert ist, dass die AGR-Leute in Bern den Menschen dort draussen zu kompliziert schrieben? Offenbar schon. Wie Amtsvorsteher Daniel Wachter auf Anfrage schreibt, ist die Arbeit der Fachleute im AGR selten damit getan, dass sie Vorprüfungsberichte verschicken. Sondern regelmässig finde danach zu den fachlich und rechtlich teilweise anspruchsvollen Inhalten ein sogenanntes Bereinigungsgespräch statt, an welchem der Bericht mit der Gemeinde besprochen und wenn nötig noch näher mündlich erläutert werde. Also ist auch das Leben der Behörden in Bern dann und wann etwas komplizierter als angenommen.

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