Fragen Sie Ihren Arzt – oder einen Roboter

Die Digitalisierung macht auch vor der Medizin nicht halt.

Yumi ist ein von der ABB entwickelter Spitalroboter. <nobr>Foto: PD</nobr>

Yumi ist ein von der ABB entwickelter Spitalroboter. Foto: PD

Dominic Geisseler@sonntagszeitung

Yumi kann Medikamente abfüllen und dosieren, Proben und Reagenzgläser sortieren und frische Bettwäsche direkt ins (richtige) Patientenzimmer bringen. Yumi ist nicht irgendein Laborassistent, sondern ein von der ABB entwickelter Spitalroboter. Doch das ist erst der Anfang. Die Digitalisierung macht auch vor der Medizin nicht halt. In China hat Xiaoyi – auch ein Roboter – sogar das Ärzteexamen bestanden. Allerdings erst im zweiten Anlauf, vorher mussten ihm noch ein paar Millionen Fachartikel eingespeist werden.

Doch nicht nur Laboranten und Hausärzte bekommen Konkurrenz. Auch Spezialisten werden durch Maschinen ersetzt. Die neusten Computer etwa können anhand von Ultraschallbildern sekundenschnell ermitteln, ob ein Knoten gut- oder bösartig ist. Das Tragische daran: Die künstlichen Docs sind nicht nur schneller als Ärzte aus Fleisch und Blut – sie sind auch besser, indem sie dank künstlicher Intelligenz ständig dazulernen.

Eines können Roboter aber, Gott sei Dank, noch nicht: Empathie zeigen. Oder alternative Heilmethoden wie Akupunktur oder Handauflegen praktizieren. Und: Auch krank werden müssen wir selber. Roboter rauchen und trinken nicht.


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