Zum Hauptinhalt springen

Milizsystem unter DruckNichts mehr zu sagen oder zu tun

Grosshöchstetten diskutiert, ob es die Hälfte seiner Kommissionen abschaffen will. Kommissionsmitglied Niklaus Steck kann nachvollziehen, weshalb.

Sitzung der Betriebskommission der Gemeinde Grosshöchstetten. Ganz links Kommissionsmitglied Niklaus Steck, ganz rechts Gemeinderat Raymond Beutler.
Sitzung der Betriebskommission der Gemeinde Grosshöchstetten. Ganz links Kommissionsmitglied Niklaus Steck, ganz rechts Gemeinderat Raymond Beutler.
Foto: Christian Pfander

An den weit auseinanderstehenden Tischen nehmen sechs Männer Platz. Fünf von ihnen bilden die Betriebskommission der Gemeinde Grosshöchstetten, der sechste ist Gemeinderat Raymond Beutler (EVP). Er eröffnet die Sitzung mit der Genehmigung des letzten Protokolls. Heute gibt es ausnahmsweise einiges zu diskutieren. «Im letzten Jahr kam es auch schon vor, dass wir mangels Traktanden eine Sitzung weniger hatten», sagt Niklaus Steck, der seit sechs Jahren dabei ist.

Geht es nach dem Gemeinderat von Grosshöchstetten, könnten es in Zukunft null Sitzungen sein. Laut ihm haben fünf der elf Kommissionen im Dorf ausgedient. Auf den 1. Januar 2022 will er die beiden Schulkommissionen für die Unter- und Oberstufe, die Betriebskommission, die Finanzkommission und die Kommission für öffentliche Sicherheit aufheben. Zudem sollen die Sport- und die Kulturkommission zusammengelegt werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.