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SAC-Hütte feiert Jubiläum Niderhornhütte ohne Zauber, aber mit viel Charme

Seit einem Jahrhundert dient die SAC-Hütte Niderhorn oberhalb von Boltigen Skifahrern und Wanderern als Ausgangspunkt für Touren im Simmental. Sie schwärmen von dieser einfach eingerichteten Hütte – und besonders von dem kleinen separaten Raum.

Die nach einem Brand vor 90 Jahren wieder aufgebaute Niderhornhütte gehört zur SAC-Sektion Bern. Sie ist einfach eingerichtet, und das Läubli (rechts im Bild) ist das Bijou der Hütte.
Die nach einem Brand vor 90 Jahren wieder aufgebaute Niderhornhütte gehört zur SAC-Sektion Bern. Sie ist einfach eingerichtet, und das Läubli (rechts im Bild) ist das Bijou der Hütte.
Foto: PD

Die Sektion Bern des Schweizer Alpen-Club (SAC) unterhält im Berner Oberland drei Sektionshütten. Diese sind das Chalet Teufi in Grindelwald, die Rinderalphütte im Diemtigtal und die Niderhornhütte auf Alp Scheidwegen, sieben Kilometer oberhalb von Boltigen. Es waren die Sektionsmitglieder Maurer, Lässer, Gerber und Hüttenchef Dick aus Bern, welche letztere am 20. Dezember 1919 erstmals für den Winterbetrieb einrichteten. Sie verfügte über einen Aufenthaltsraum, 14 Schlafplätze und eine geräumige Küche mit Holzherd. Am Wochenende vom 13. auf den 14. März 1920, vor 100 Jahren, war die Unterkunft laut den damaligen Einträgen im Hüttenbuch das erste Mal voll besetzt. Welche Tour diese Skisportler unternahmen, ist nicht überliefert. Sie schienen aber möglicherweise ein ausgelassenes Wochenende in der auf 1390 Metern gelegenen Hütte verbracht zu haben, denn sie hinterliessen diese nicht wie vorgefunden. Davon zeugt der Hüttenbucheintrag der nächsten Benutzer: «Hütte namentlich die Küche in unordentlichem Zustand angetroffen.»

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