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Ferienresort in OberriedNun kann die zweite und letzte Bauetappe starten

Der Regierungsstatthalter hat der Lake Resort Interlaken AG in Oberried die Baubewilligung für die abschliessende Bauphase des Ferienresorts auf dem ehemaligen Hamberger Areal erteilt.

So soll das Resort am Brienzersee in Oberried dereinst aussehen.
So soll das Resort am Brienzersee in Oberried dereinst aussehen.
Foto: PD

Am Mittwoch hat Regierungsstatthalter Martin Künzi die Baubewilligung für die Fertigerstellung des Ferienresorts in Oberried erteilt. Diese ergänze die Bewilligung des Regierungsstatthalteramts vom 19. November 2013 für die erste Bauetappe, heisst es in einer Mitteilung, die am Donnerstagmorgen versendet wurde.

Das Projekt umfasst den Bau von insgesamt 17 Gebäuden mit touristisch bewirtschafteten Appartements, einem Rezeptionsgebäude mit Hotelzimmern und Verkaufsläden und zwei Autoeinstellhallen.

Mit der zweiten und abschliessenden Bauetappe werden neben verschiedenen Betriebsgebäuden insbesondere auch der Neubau eines Seerestaurants, der Umbau und die Erweiterung der Moospinte zu einem Gastgewerbebetrieb sowie die Erstellung einer Anlage für Wellness und Spa mit Aussenpool bewilligt.

«Langwieriges» Verfahren kommt zum Abschluss

«Mit der Erteilung des Gesamtbauentscheids kommt ein langwieriges, äusserst komplexes, aus insgesamt 14 Teilbaugesuchen bestehendes Baubewilligungsverfahren zum Abschluss», heisst es weiter. Aufgrund der geänderten Vorstellungen des neuen Investors über die Ausgestaltung des Ferienresorts musste die Gemeinde Oberried die Überbauungsordnung Ferienresort Hamberger Areal während des laufenden Baubewilligungsverfahrens mehrfach anpassen.

Um die Vorgaben der Überbauungsordnung hinsichtlich Gestaltung sowie Orts- und Landschaftsschutz einhalten zu können, mussten zudem verschiedene Teile des Vorhabens angepasst werden. Dazu wurden der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee und der Berner Heimatschutz ebenfalls mit einbezogen.

Auf die beiden verbliebenen Einsprachen trat der Regierungsstatthalter nicht ein. Da die Einsprechenden in Ringgenberg bzw. Iseltwald wohnen, sind sie nicht zur Einsprache berechtigt.

Gegen den Gesamtbauentscheid kann innert 30 Tagen Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern erhoben werden.

Uferweg ebenfalls bewilligt

Parallel zur Bewilligung der zweiten Bauetappe des Ferienresorts erteilte der Regierungsstatthalter der Gemischten Gemeinde Oberried zudem die Baubewilligung für den im Bereich des Resorts vorgesehenen Teil des öffentlichen Uferwegs entlang des Brienzersees.

Auch gegen dieses Bauvorhaben ging eine Einsprache ein, auf die mangels persönlicher Betroffenheit jedoch ebenfalls nicht eingetreten werden konnte.

pd