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«Als Tröster bin ich nicht angestellt»

Der Berner Jörg Wetzel ist in London als Sportpsychologe der Schweizer Olympiadelegation tätig. Nach dem missglückten Auftakt will er in der Equipe für positive Stimmung sorgen.

Bei Olympia ist Jörg Wetzel für alle da. «Meine Tür ist jederzeit offen», sagt der Sportpsychologe.
Bei Olympia ist Jörg Wetzel für alle da. «Meine Tür ist jederzeit offen», sagt der Sportpsychologe.
Andreas Blatter

Jörg Wetzel gönnt sich in einem Londoner Restaurant einen Kaffee und einen Happen zu Essen. Er wirkt ausgeschlafen und gut gelaunt. Sollte der Sportpsychologe von Swiss Olympic keinen gestressten Eindruck hinterlassen in diesen Tagen, in denen es den Schweizern an den Sommerspielen überhaupt nicht nach Wunsch läuft? «Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass es mich nur dann braucht, wenn es Probleme gibt», kontert Wetzel. «Und sowieso: Ich bin Coach und nicht Therapeut. Als Tröster bin ich nicht angestellt, dafür sind Freunde und Familie da.»

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