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Kunstrasen, Strafecken und Shoot-outs

Landhockey ist in der Schweiz anders als etwa in Holland und in Australien eine Nischensportart. Auch in Deutschland ist die Verbreitung gering, erfolgreich sind die Nationalteams trotzdem. Für Fanny Rinne gab es in London freilich kein Happy End.

Fanny Rinne (links) im Duell mit einer Südkoreanerin. Die deutsche Kapitänin schoss in ihrem 341. und letzten Länderspiel ihr 129.Tor.
Fanny Rinne (links) im Duell mit einer Südkoreanerin. Die deutsche Kapitänin schoss in ihrem 341. und letzten Länderspiel ihr 129.Tor.
Keystone

Es handelt sich um eine Szene, die sich auf dem blauen Kunstrasen in der Riverbank-Arena in jedem Spiel wiederholt: Das eine Team, diesmal ist es die Frauenauswahl Deutschlands, bildet einen Kreis und berät sich ausserhalb des Schusskreises. Derweil gehen einige Gegnerinnen hinters Tor, um sich Masken übers Gesicht zu streifen. Strafecken sind im Landhockey für die Equipe in der Defensive, diesmal ist es Südkorea, gefährlich – einerseits liegt ein Gegentreffer in der Luft, anderseits sind Verletzungen nicht auszuschliessen. Die Ecke wird ausgeführt, der Ball kommt zu Fanny Rinne, die ihn zum 3:1 ins 3,66 m breite und 2,14 m hohe Gehäuse drischt. Am Ende gewinnt Deutschland 4:1.

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