Zum Hauptinhalt springen

King Roger erlöst die Schweizer Delegation

Roger Federer sichert mit seinem Einzug in den sonntäglichen Tennis-Final der gerupften Schweizer Delegation die erste Medaille. Und der Baselbieter vergass diesen Fakt nicht.

Die Pose nach dem denkwürdigen Sieg: Roger Federer erfüllt sich den Traum von einer olympischen Einzel-Medaille.
Die Pose nach dem denkwürdigen Sieg: Roger Federer erfüllt sich den Traum von einer olympischen Einzel-Medaille.
Reuters
Das Duell zwischen Federer und Juan Martin Del Potro wird in die Geschichtsbücher eingehen. 4 Stunden und 26 Minuten – so lange hat noch eine Partie an Olympia gedauert.
Das Duell zwischen Federer und Juan Martin Del Potro wird in die Geschichtsbücher eingehen. 4 Stunden und 26 Minuten – so lange hat noch eine Partie an Olympia gedauert.
Reuters
Und auch diese Schweizer Fans sind happy – wie die gesamte Schweizer Mission in London.
Und auch diese Schweizer Fans sind happy – wie die gesamte Schweizer Mission in London.
Keystone
1 / 9

Roger Federer hat der Schweiz an den Sommerspielen in London eine erste Medaille gesichert. Nach den vielen Negativerlebnissen der letzten Tagen brachte er im Stil eines Chefs die Schweizer Mission wieder auf Kurs. Der Weltranglistenerste stellte dabei einen weiteren Rekord auf: Das 3:6, 7:6 (7:5), 19:17 im Halbfinal über Juan Martin Del Potro (Arg) kam im zeitmässig längsten Best-of-3-Spiel der Tennisgeschichte zu Stande (4:26 Stunden). Zwei Stunden lang befand sich Del Potro klar im Vorteil, der grössere Siegeswille, der bessere Aufschlag (24 Asse) und die bessere Ausdauer entschieden aber zu Gunsten Federers, der zwölf Mal den Aufschlag durchbringen musste, um die Partie nicht zu verlieren. Im zweiten Wimbledon-Final innerhalb eines Monats trifft Federer am Sonntag wiederum auf Andy Murray. Im Grand-Slam-Turnier von Wimbledon hatte Federer Anfang Juli gegen Murray nach Satzrückstand in vier Sätzen gewonnen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.