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Drogenmafia in KolumbienPablo Escobars Komplize landet in Frankfurt

Er ist der letzte lebende Boss des Kokainkartells von Medellín. Diese Woche hat die US-Justiz den Deutschkolumbianer Carlos Lehder überraschend freigelassen.

Carlos Lehder 1987 in einem Gefängnis in Florida – nach seiner Auslieferung in die USA.
Carlos Lehder 1987 in einem Gefängnis in Florida – nach seiner Auslieferung in die USA.
Foto: Bettmann Archive

Bei seiner Verhaftung hebt Carlos Lehder die Hände und ruft den Uniformierten zu: «Nicht schiessen! Ich bin deutscher Staatsbürger!» Es ist der 4. Februar 1987 um fünf Uhr morgens. Zuvor haben Polizisten einer kolumbianischen Eliteeinheit und Agenten der amerikanischen Antidrogenpolizei DEA in der Nähe der kolumbianischen Ortschaft Guarne ein Landgut umstellt. Sie nehmen einen der bedeutendsten und zugleich bizarrsten Bosse des Kartells von Medellín fest, einen der ehemals engsten Verbündeten von dessen Anführer Pablo Escobar.

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