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Die Fantastischen Vier laden Flüchtlinge an Konzert ein

Die deutsche Hip-Hop-Band tritt in Hamburg neben einer neu errichteten Flüchtlingsunterkunft auf. Deren Bewohner dürfen nun gratis ans Konzert.

Engagieren sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus: Michi Beck und Thomas D. von den Fantastischen Vier an einem Konzert in Zürich. (Archivbild / 14.1.2015)
Engagieren sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus: Michi Beck und Thomas D. von den Fantastischen Vier an einem Konzert in Zürich. (Archivbild / 14.1.2015)
Walter Bieri, Keystone

Flüchtlinge dürfen in Hamburg ein Open-Air-Konzert der Fantastischen Vier besuchen. Dies teilte der Veranstalter mit. Das Konzert findet am Samstag in der Nähe der Flüchlingsunterkunft Bahrenfeld statt, die vor einigen Monaten errichtet wurde. Die Veranstalter kamen deshalb auf die Idee, die neuen Nachbarn zu dem Event einzuladen. Die Band um die Künstler Thomas D und Smudo sei sofort von der Idee begeistert gewesen.

Die Fantastischen Vier und die Konzertagentur FKP Scorpio engagieren sich seit langem gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Sie gehören auch zu den Unterstützern der Initiative «Laut gegen Rechts», in der viele bekannte Musiker und andere Prominente sowie Unternehmen der Medien- und Musikszene aktiv sind. «Als Band, die mit Smudo ja in Hamburg zu Hause ist, sagen wir selbstverständlich ‹Refugees Welcome›», erklärten die Fantastischen Vier.

Die Band will an diesem Samstag auf einer Trabrennbahn im Stadtteil Bahrenfeld auftreten. Direkt neben dem Gelände errichtete die Stadt vor einigen Monaten eine neue Wohnunterkunft für 288 Flüchtlinge und Asylbewerber.

AFP/ij

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