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Drama am fünfthöchsten Berg der Welt

Keine Schweizerin bestieg mehr Achttausender als Joëlle Brupbacher. Der Abstieg vom Himalaja-Gipfel Makalu wurde der Extrembergsteigerin nun zum Verhängnis.

Unglück im Himalaya-Massiv: Joëlle Brupbacher verunfallt beim Abstieg. <i>(Video: Tele Bern)</i>

Am letzten Wochenende erreichte Extrembergsteigerin Joëlle Brupbacher den Gipfel des Makalu, des fünfthöchsten Bergs der Welt. Damit war die Frau aus Muri bei Bern Rekordhalterin – keine Schweizerin bezwang mehr Achttausender als sie. Doch nun ist Brupbacher tot. Bergsteiger fanden die 32-Jährige am vergangenen Sonntagabend auf 7400 Metern leblos in ihrem Zelt, wie der «Blick» berichtete. Der 8463 Meter hohe Makalu liegt im Himalaja, an der Grenze zwischen Nepal und Tibet.

Joëlle Brupbacher sei nie zu viel Risiko eingegangen, sagte Bergführer Richi Bolt gegenüber dem «Blick». Er hatte 2007 die Expedition geleitet, mit der Brupbacher den 8201 Meter hohen Cho Oyu bestieg. Trotz ihrer Vorsicht ist sie bereits vor einem Jahr dem Tod nur knapp entronnen. Beim Abstieg von einem Achttausender begann sie zu halluzinieren, fand den Weg nicht mehr und schlief völlig erschöpft im Schnee ein – nur 20 Meter vom Lager entfernt. Erst am nächsten Morgen fand sie ein anderer Kletterer. «Ich hatte Glück», sagte sie damals zur «annabelle». Nicht so dieses Mal: Sie habe sich nicht mehr bewegen können und sei schliesslich an Erschöpfung gestorben, vermeldet die Extrembergsteiger-Website Explorersweb.

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