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Er gab hitzefrei, doch seine Tochter profitierte nicht

Martin Thoma, der Schulratspräsident von Benken SG, schickte die Schüler wegen der Hitze nach Hause.

Seit er den Benkner Schulkindern hitzefrei gegeben hat, ist Martin Thoma ein gefragter Mann. Nicht nur in der Lokalpresse, auch national hat sein Entscheid für Aufsehen gesorgt. Das überrascht den 42-jährigen Schulratspräsidenten etwas. Denn für ihn war sein Handeln schlicht normal.

Wenn es im Schulzimmer stickig werde und man wegen der Hitze die Fenster nicht öffnen könne, lerne man doch nichts mehr, sagt Thoma. Er und sein Schulleiter hätten nur drei Optionen gesehen: Entweder mit den Kindern im Fluss schwimmen gehen, was aber nicht ohne Gefahr sei. Oder das Schulzimmer in den Wald verlegen, was angesichts der Zecken ebenfalls Tücken habe. Oder eben hitzefrei verordnen. Thoma entschied sich für Letzteres und erklärte Kraft seines Amtes den Montagnachmittag für schulfrei. «Für die Kinder mache ich noch viel», sagt er.

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