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Ist das Phantom seit zehn Jahren tot?

Eine neue Spur lässt das FBI hoffen, den einzigen erfolgreichen Flugzeugentführer der USA doch noch zu finden. Laut der neuen Quelle ist D. B. Cooper aber schon lange tot.

Trotz über 1000 Hinweisen nicht gefunden: Fahndungsbild des FBI von Dan alias D. B. Cooper aus dem Jahr 1971.
Trotz über 1000 Hinweisen nicht gefunden: Fahndungsbild des FBI von Dan alias D. B. Cooper aus dem Jahr 1971.

Der Hijacker Dan Cooper ist in der Region im Westen der USA, wo er vor fast 40 Jahren verschwunden ist, noch heute ein Held. 1971 sprang er, der damals gemäss Beschreibungen zwischen 30 und 40 Jahre alt war, in der Grenzregion zwischen den Bundesstaaten Washington und Oregon aus einem Flugzeug. Der Mann, den man später D. B. Cooper nannte, weil ein Journalist den Namen missverstand, wurde trotz aufwendiger Fahndung nie wieder gesehen.

Vor seinem spektakulären Sprung aus dem Flugzeug hatte er auf der Kurzstrecke Portland–Seattle vorgegeben, im Besitz einer Bombe zu sein. Er hatte vor einer Stewardess einen Koffer geöffnet. Eine Installation mit vielen Drähten sei zum Vorschein gekommen. In Seattle liess er gegen vier Fallschirme und die Bezahlung eines Lösegelds von 200'000 Dollar 36 Passagiere frei. Dann zwang Cooper den Piloten, die Maschine erneut zu starten und in die Gegenrichtung zu fliegen. Er sprang bei schlechtem Wetter über der gebirgigen Cascade-Mountain-Region ab.

Neue Spur

Wie zunächst der britische «Telegraph» und später weitere Medien berichteten, gibt es in dem mysteriösen Fall einen neuen Hinweis.

Ein pensionierter Justizbeamter brachte einen als glaubwürdig erachteten Zeugen ins Spiel, der vor Jahren mit dem Gesuchten zu tun gehabt haben soll. Demnach sei Cooper seit zehn Jahren tot. Die Untersuchung einer Gitarrensaite, die dem Flugzeugentführer gehört haben soll, ergab bisher keine Hinweise.

Angesichts der Vorgeschichte könnte es sehr wohl dabei bleiben. Mehr als 1000 Menschen standen schon im Verdacht, Cooper zu sein. Ein Junge fand 1980 einige halb verrottete Geldscheine, die Teil der Beute gewesen waren, in der Nähe des Columbia River. Weitere wesentliche Rückschlüsse liessen sich aber auch daraus nicht ziehen.

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