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Madonna don’t preach

Zu viele Kommentare über ihr fortgeschrittenes Alter: Die Queen of Pop fühlt sich von der New York Times «vergewaltigt». Sie macht es sich zu einfach.

Madonna schmollt. Und wettert über die New York Times, den Journalismus, das Patriarchat – und alles nur wegen dieses blöden Älterwerdens. (Foto vom 4. Mai 2019 in New York)
Madonna schmollt. Und wettert über die New York Times, den Journalismus, das Patriarchat – und alles nur wegen dieses blöden Älterwerdens. (Foto vom 4. Mai 2019 in New York)
Evan Agostini/Invision/AP, Keystone
Sie fühlt sich durch das Portrait in der Zeitung «vergewaltigt» und auf ihr Alter reduziert. (Foto vom 1. Mai 2019 in Las Vegas)
Sie fühlt sich durch das Portrait in der Zeitung «vergewaltigt» und auf ihr Alter reduziert. (Foto vom 1. Mai 2019 in Las Vegas)
Keystone
Das ewige Girlie: An der Premiere ihres Filmes «W.E.» in Venedig 2011.
Das ewige Girlie: An der Premiere ihres Filmes «W.E.» in Venedig 2011.
Keystone
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Was, die ist erst 60? So unflätig fiel die Reaktion einer jüngeren Kollegin aus, als man sich über die aktuelle Aufregung um Madonna unterhielt. Die Queen of Pop hätte wohl entnervt den Stinkefinger gezückt, denn sie ist gerade not amused.

Ehrlich gesagt, ist sie sogar furchtbar böse. Auf Journalistinnen, das Patriarchat, die Oberflächlichkeit und ganz besonders auf das elende Alter. Die «New York Times» hat nämlich kürzlich ein seitenlanges Porträt über die Künstlerin publiziert mit dem Titel: «Madonna mit 60».

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