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Malaysia will Avril Lavigne nicht

Die strengen islamischen Gesetze in Malaysia gelten auch für westliche Künstler. Darum kann Avril Lavigne dort wahrscheinlich nicht auftreten.

Die Islamische Opposition in Malaysia setzt sich dafür ein, dass ein geplantes Konzert von Avril Lavigne Ende August verboten wird. Ihre Bühnenshow sei «zu sexy» und präsentiere die falschen Werte, erklärte ein Sprecher der Panmalaysischen Islamischen Partei heute. Eine Sprecherin des Kulturministeriums erklärte, das Konzert sei bislang nicht genehmigt. Über den Antrag der Opposition werde morgen beraten.

Nicht hüpfen, schreien, umarmen, küssen

Lavigne wollte ihre Asientour in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur starten. Ein Sprecher des Konzertveranstalters sagte nun im Hinblick auf die Verbotsforderungen, dass Lavignes Show keine «negativen Elemente» enthalte und sie die malaysische Kultur respektieren werde. Künstler in Malaysia dürfen bei Auftritten keine Kleidung mit obszönen Aufschriften oder Drogenbezug tragen, ausserdem muss ihre Haut von der Brust bis zu den Knien bedeckt sein. Zudem dürfen sie auf der Bühne nicht hüpfen, schreien, andere Menschen umarmen oder küssen.

Malaysia: Rotes Tuch für Sängerinnen

Popsängerin Gwen Stefani erbrachte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr ein «grosses Opfer», indem sie bei einem Auftritt in Malaysia nur wenig nackte Haut zeigte. Beyoncé Knowles hat bei ihrer letzten Tour auch ein Konzert in Malaysia geplant, musste es dann aber nach Indonesien verlegen. Christina Aguilera machte um Malaysia bei ihrer Asien-Tour gleich einen Bogen.

(AP)

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