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Harrys und Meghans royale Pflichten enden im März

Der Prinz und seine Ehefrau gaben am Mittwochabend das Datum bekannt, an dem ihr royales Dasein enden wird. Und die Queen stoppt ihre Marke «Sussex Royal».

Xaver Bitz, Bea Emmenegger
In Zukunft nicht mehr «Sussex Royal»: Meghan und Prinz Harry. Foto: Keystone
In Zukunft nicht mehr «Sussex Royal»: Meghan und Prinz Harry. Foto: Keystone

Ihr Ausscheiden aus den royalen Pflichten des britischen Königshauses kostet Prinz Harry und Gattin Meghan eine Stange Geld. Die Queen verbietet ihnen mehreren britischen Medienberichten zufolge die Nutzung der Marke «Sussex Royal», die die beiden erst kürzlich beim britischen Patentamt registrieren liessen.

Zunächst hatte die «Daily Mail» darüber berichtet, dass Queen Elizabeth II nach längeren Beratungen mit Experten beschlossen habe, dass Harry und Meghan das Wort «königlich» auch nicht mehr als Teil ihrer Marke verwenden können. Dass sie die Titel «königliche Hoheiten» nach ihrem Ausscheiden aus dem Kreis der «senior royals», der ranghohen und im Namen der Krone agierenden Windsors, nicht mehr benutzen dürfen, stellte die Queen gleich klar, als die beiden ihren Rückzug und teilweisen Auszug nach Kanada verkündet hatten.

Unter dem Namen Sussex Royal hatten der Enkel der Queen und seine amerikanische Frau im Sommer nicht nur eine Website lanciert, sondern auch einen Instagram-Account mit mehr als 11 Millionen Abonnenten – so viele, wie Harrys Bruder Prinz William und seine Frau Kate verzeichnen – und vor allem eine Stiftung gegründet, die Sussex Royal, the Foundation of the Duke and Duchess of Sussex.

Harrys Tante als Warnung

Die Gestaltung der Homepage und des Instagram-Accounts habe Zehntausende Pfund gekostet, schreibt die «Daily Mail». Demnach sei die Etablierung der Marken, inklusive Patentschutz für alle möglichen Merchandising-Artikel von Babysocken bis Teetassen, im Hinblick auf den Rückzug aus den königlichen Pflichten erfolgt.

Was dann doch sehr blauäugig gewesen wäre. Denn Angehörige des Königshauses dürfen aus ihrer Stellung keinen kommerziellen Nutzen ziehen. Prinz Harrys Tante, Gräfin Sophie von Wessex, musste nach der Heirat mit Prinz Edward ihre PR-Firma aufgeben, weil sie in Verdacht geraten war, mit ihrem Titel und ihren Beziehungen zum Hof Kunden geworben zu haben. Die Sussexes – ihre Titel als Herzog und Herzogin behalten sie – hätten also gewarnt sein müssen.

Die Londoner «Times» schrieb bereits im Januar, dass ein Mitarbeiter der Königin den beiden davon abgeraten habe, den Begriff Sussex Royal schützen zu lassen: Man sei entweder royal oder nicht.

Am Mittwochabend gaben die beiden bekannt, dass ihr royales Dasein am 31. März offiziell enden werde.

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