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«Dieser Kapitän ist kein Monster»

Der Kapitän der havarierten Costa Concordia muss sich schweren Vorwürfen stellen. Inzwischen werden aber auch Stimmen lauter, die eine Vorverurteilung Schettinos ablehnen und ihn in Schutz nehmen.

Am Pranger: Francesco Schettino, Kapitän der Costa Concordia, wird von einem Polizisten abgeführt.(14.1.2012)
Am Pranger: Francesco Schettino, Kapitän der Costa Concordia, wird von einem Polizisten abgeführt.(14.1.2012)
Keystone

Der Schuldige im Fall des Costa-Concordia-Unglücks war schnell gefunden: Francesco Schettino, der Kapitän, der wie eine Ratte das sinkende Schiff frühzeitig verlassen hatte. Schettino sitzt derweil in Untersuchungshaft, heute wird er von der Staatsanwaltschaft zu den Ereignissen jenes verhängnisvollen Freitag des 13. befragt. Und auch die Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere distanziert sich ganz klar von ihrem Kapitän. An der gestrigen Medienkonferenz betonte der Chef des Unternehmens Pier Luigi Foschi, Schettino habe seinen Kurs aus eigenem Willen und entgegen den schriftlich fixierten Regeln der Kreuzfahrtgesellschaft gewählt.

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