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Wenn es um Leben und Tod geht

Auf einem sinkenden Schiff zu sein, ist eine Extremsituation. Retten wir uns selbst, oder helfen wir anderen? Über nackten Egoismus und altruistisches Verhalten entscheidet vor allem der Faktor Zeit.

Noch immer werden 22 Menschen vermisst: Das Wrack der Costa Concordia liegt seit Freitag vor der Insel Giglio.
Noch immer werden 22 Menschen vermisst: Das Wrack der Costa Concordia liegt seit Freitag vor der Insel Giglio.
Reuters
Dramatische Szenen nach der Havarie: Passagiere lassen sich an der Wand des liegenden Schiffes zu einem Boot hinab. (13. Januar 2012)
Dramatische Szenen nach der Havarie: Passagiere lassen sich an der Wand des liegenden Schiffes zu einem Boot hinab. (13. Januar 2012)
AFP
Geschafft: EIn Rettungsarbeiter trägt ein Mädchen nach der Ankunft auf der Insel. (14. Januar 2012
Geschafft: EIn Rettungsarbeiter trägt ein Mädchen nach der Ankunft auf der Insel. (14. Januar 2012
Reuters
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Unfälle wie die Havarie der Costa Concordia sind tragisch – der Wissenschaft bieten sie aber die seltene Möglichkeit, menschliches Verhalten in freier Wildbahn zu erforschen. Im März 2010 veröffentlichte der Zürcher Ökonom Bruno S. Frey zusammen mit Kollegen die Studie «Interaction of Natural Survival Instincts and Internalized Social Norms Exploring the Titanic and Lusitania Disasters». Des langen Titels kurzer Sinn: Was ist stärker, Egoismus oder Altruismus?

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