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Schöllenenstrasse für mehrere Wochen gesperrt

Zwischen Göschenen UR und Andermatt UR ereignete sich ein Felssturz. Nun drohen Blöcke nachzurutschen.

Für sämtlichen Verkehr gesperrt: Die Stelle könnte laut Geologen bei zunehmendem Regen weiter ausbrechen.
Für sämtlichen Verkehr gesperrt: Die Stelle könnte laut Geologen bei zunehmendem Regen weiter ausbrechen.
Astra

Die Schöllenenstrasse zwischen Göschenen UR und Andermatt UR ist bis auf weiteres für sämtlichen Verkehr gesperrt. Der Grund ist ein Felssturz, der sich bereits am Mittwoch ereignet hatte. Wegen des Regens drohen Blöcke nachzurutschen.

Bei dem Felssturz fielen mehrere teils grosse Blöcke zu Tal. Zum Teil trafen sie die Galerie Tanzenbein, welche die Strasse an dieser Stelle überdacht. Als Sofortmassnahme sei die Galerie im Sturzbereich gesichert und eine permanente Überwachung eingerichtet worden, teilte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) mit. Danach sei der Verkehr einspurig mit einer Lichtsignalanlage geführt worden.

Aus Sicherheitsgründen gesperrt: Ein Polizeiauto blockiert die Zufahrt zur Schöllenenstrasse. (Foto: Beat Kälin, newspictures; 25. Mai 2015)
Aus Sicherheitsgründen gesperrt: Ein Polizeiauto blockiert die Zufahrt zur Schöllenenstrasse. (Foto: Beat Kälin, newspictures; 25. Mai 2015)

Wegen des schlechten Wetters hätten die Geologen die Ausbruchsstelle erst am Samstagmorgen besichtigen können, heisst es in der Mitteilung. Dabei habe sich gezeigt, dass die Stelle bei zunehmendem Regen weiter ausbrechen könnte. Zudem drohten die oberhalb der Galerie liegenden Blöcke nachzurutschen.

Regen erhöhe das Risiko für weitere Felsstürze, heisst es in der Mitteilung. Daher müsse die Strasse durch die Schöllenen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Spezialisten arbeiteten mit Hochdruck an der Sicherung der gefährdeten Stellen. Dennoch dürfte die Strasse voraussichtlich mehrere Wochen zubleiben.

Wer in dieser Zeit von Andermatt mit dem Auto nach Göschenen will, muss den Umweg über die Gotthardpassstrasse nach Airolo TI nehmen und dort wieder durch den Gotthardtunnel nach Norden fahren. Aus Richtung Norden ist wegen der Sperrung auch die Zufahrt zum Furkapass und damit ins Wallis nicht mehr möglich.

SDA/spu

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