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18-Jähriger in Zug von 15'000-Volt-Stromschlag fast getötet

Der junge Mann ist betrunken auf eine Lokomotive geklettert und wurde von einem Lichtbogen aufs Perron zurückgeworfen. Er erlitt schwere Verbrennungen.

Hier hat sich das Unglück ereignet: Der Haupteingang des Bahnhofs Zug. (15. Dezember 2004)
Hier hat sich das Unglück ereignet: Der Haupteingang des Bahnhofs Zug. (15. Dezember 2004)
Gaetan Bally, Keystone

Ein 18-Jähriger hat gefährlichen Leichtsinn am Bahnhof Zug fast mit dem Leben bezahlt. Er kletterte in der Nacht auf Donnerstag auf einen SBB-Triebwagen und wurde dabei von einem Funken der Fahrleitung getroffen. Er überlebte den Unfall schwer verletzt.

Judith Aklin, Mediensprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden, bestätigte am Freitag einen Bericht von blick.ch. Demnach fanden zwei Angestellte einer Sicherheitsfirma den Mann brennend auf dem Perron und löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher. Sie schalteten unverzüglich Polizei und Sanität ein.

Vom Strom getroffen

Die Zuger Polizei erhielt die Meldung um 1.45 Uhr in der Nacht auf Donnerstag. Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann auf eine SBB-Lokomotive geklettert war und dabei von einem Lichtbogen der 15'000-Volt-Fahrleitung getroffen wurde. Er fing dabei Feuer und wurde aus rund vier Metern Höhe auf das Perron katapultiert.

Gemäss einem der Angestellten der Sicherheitsfirma war der Mann ansprechbar «und erklärte, er habe betrunken eine Abkürzung nach Hause nehmen wollen,» wie blick.ch berichtete.

Der Schwerverletzte wurde danach mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Warum der junge Mann aus Zug auf die Lokomotive geklettert war, ist unklar.

SDA/mch

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