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19-Jähriger ist der Todesschütze von Florida

Beim Amokläufer von der Schule in Parkland, Florida, handelt es sich um den ehemaligen Schüler Nikolas Cruz, wie der Sheriff bestätigt.

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Die Staatsanwaltschaft strebt für Nikolas Cruz die Höchststrafe an.
Die Staatsanwaltschaft strebt für Nikolas Cruz die Höchststrafe an.
Mike Stocker/AP, Keystone
Ein Hilfspolizist war während dem Amoklauf von Parkland bewaffnet, versuchte jedoch nicht, den Todesschützen aufzuhalten.
Ein Hilfspolizist war während dem Amoklauf von Parkland bewaffnet, versuchte jedoch nicht, den Todesschützen aufzuhalten.
Wilfredo Lee/AP, Keystone
Er wurde vom Dienst suspendiert.
Er wurde vom Dienst suspendiert.
Mike Stocker/South Florida Sun-Sentinel/AP, Keystone
Überall um die Marjory Stoneman Douglas High School hängen Plakate. (23. Februar 2018)
Überall um die Marjory Stoneman Douglas High School hängen Plakate. (23. Februar 2018)
PlakateJoe Raedle, AFP
Im ganzen Land gehen Schüler gegen Waffengewalt auf die Strasse. Hier im Bild in Parkland, wo das Massaker stattfand. (21. Februar 2018)
Im ganzen Land gehen Schüler gegen Waffengewalt auf die Strasse. Hier im Bild in Parkland, wo das Massaker stattfand. (21. Februar 2018)
Rhona Wise, AFP
Rund um die Highschool haben trauernde Menschen Blumen und Briefe angebracht. (21. Februar 2018)
Rund um die Highschool haben trauernde Menschen Blumen und Briefe angebracht. (21. Februar 2018)
Rhona Wise, AFP
An einem Zaun vor der Schule in Parkland hängen Herzen mit den Namen der Opfer. (21. Februar 2018)
An einem Zaun vor der Schule in Parkland hängen Herzen mit den Namen der Opfer. (21. Februar 2018)
Rhona Wise, AFP
US-Präsident Trump leitet ein Verbot von Dauerfeuer-Vorrichtungen bei Schusswaffen ein.
US-Präsident Trump leitet ein Verbot von Dauerfeuer-Vorrichtungen bei Schusswaffen ein.
Allen G. Breed/AP, Keystone
PARKLAND, FL - FEBRUARY 23: A sign is seen on the fence around Marjory Stoneman Douglas High School in front of the freshman dorm where a mass shooting took place on campus on February 23, 2018 in Parkland, Florida. Police arrested 19-year-old former student Nikolas Cruz for killing 17 people at the high school.   Joe Raedle/Getty Images/AFP== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==
PARKLAND, FL - FEBRUARY 23: A sign is seen on the fence around Marjory Stoneman Douglas High School in front of the freshman dorm where a mass shooting took place on campus on February 23, 2018 in Parkland, Florida. Police arrested 19-year-old former student Nikolas Cruz for killing 17 people at the high school. Joe Raedle/Getty Images/AFP== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==
Keystone
Police watch the entrance of a parking lot at Marjory Stoneman Douglas High School on Friday, Feb. 23, 2018 in Parkland, Fla. Teachers and administrators returned for the first time  since the Valentine's Day shooting that killed several people.   (Mike Stocker/South Florida Sun-Sentinel via AP)
Police watch the entrance of a parking lot at Marjory Stoneman Douglas High School on Friday, Feb. 23, 2018 in Parkland, Fla. Teachers and administrators returned for the first time since the Valentine's Day shooting that killed several people. (Mike Stocker/South Florida Sun-Sentinel via AP)
Keystone
Emotionale Rede: Die Schülerin Emma Gonzalez machte bei einer Anti-Waffen-Demonstration in Fort Lauderdale ihrer Wut über den Einfluss der US-Waffenlobby NRA auf die Politik und kritisierte Donald Trump direkt. (17. Februar 2018)
Emotionale Rede: Die Schülerin Emma Gonzalez machte bei einer Anti-Waffen-Demonstration in Fort Lauderdale ihrer Wut über den Einfluss der US-Waffenlobby NRA auf die Politik und kritisierte Donald Trump direkt. (17. Februar 2018)
Rhona Wise, AFP
Hunderte Schüler, Lehrer und Vertreter mehrerer Gemeinden sind an der Kundgebung auf die Strasse gegangen, um für schärfere Waffengesetze zu demonstrieren.
Hunderte Schüler, Lehrer und Vertreter mehrerer Gemeinden sind an der Kundgebung auf die Strasse gegangen, um für schärfere Waffengesetze zu demonstrieren.
Joe Raedle/Getty
Trauer in Parkland: Schüler versammeln sich zu einem Gedenkanlass. (15. Februar 2018)
Trauer in Parkland: Schüler versammeln sich zu einem Gedenkanlass. (15. Februar 2018)
Keystone
Nach der Tat ging der Schütze in ein Fastfood-Restaurant: Zwei Betroffene trauern an einem Kreuz. (15. Februar 2018)
Nach der Tat ging der Schütze in ein Fastfood-Restaurant: Zwei Betroffene trauern an einem Kreuz. (15. Februar 2018)
Gerald Herbert/AP, Keystone
Die Flaggen im ganzen Land standen am Donnerstag auf Halbmast.
Die Flaggen im ganzen Land standen am Donnerstag auf Halbmast.
Saul Loeb, AFP
Trump lässt sich im Weissen Haus über den Stand der Ermittlungen unterrichten.
Trump lässt sich im Weissen Haus über den Stand der Ermittlungen unterrichten.
Carolyn Kaster/AP, Keystone
Der 19-jährige mutmassliche Schütze Nikolas C. wird in Fort Lauderdale, Florida der Richterin vorgeführt. (15. Februar 2018)
Der 19-jährige mutmassliche Schütze Nikolas C. wird in Fort Lauderdale, Florida der Richterin vorgeführt. (15. Februar 2018)
Susan Stocker/South Florida Sun-Sentinel, Keystone
Der Angeklagte mit Anwältin Melisa McNeille (rechts) treten vor den Richter.
Der Angeklagte mit Anwältin Melisa McNeille (rechts) treten vor den Richter.
Susan Stocker/South Florida Sun-Sentinel, Keystone
Der Anführer der Nationalisten-Organisation «Republic of Florida» sagt, der 19-jährige Schütze sei Mitglied in seiner Gruppierung. Auf Instagram trägt der Täter eine Trump-Mütze mit der Aufschrift «Make America Great Again».
Der Anführer der Nationalisten-Organisation «Republic of Florida» sagt, der 19-jährige Schütze sei Mitglied in seiner Gruppierung. Auf Instagram trägt der Täter eine Trump-Mütze mit der Aufschrift «Make America Great Again».
Keystone
Der Schütze soll laut Aussagen eines Schülers viel über Waffen gesprochen haben. Spezialeinheiten der Polizei patrouillieren vor dem Haupteingang der Schule. (14. Februar 2018)
Der Schütze soll laut Aussagen eines Schülers viel über Waffen gesprochen haben. Spezialeinheiten der Polizei patrouillieren vor dem Haupteingang der Schule. (14. Februar 2018)
Cristobal Herrera/EPA, Keystone
Bei den Überlebenden herrscht Fassungslosigkeit: Menschen vor einem Hotel, in das man die Schüler nach der Schiesserei gebracht hat. (14. Februar 2018)
Bei den Überlebenden herrscht Fassungslosigkeit: Menschen vor einem Hotel, in das man die Schüler nach der Schiesserei gebracht hat. (14. Februar 2018)
Mark Wilson, AFP
Die 17-jährige Schülerin Alexa Miednik erzählt von ihrer unheimlichen Begegnung mit dem Schützen auf dem Flur des Schulhauses.
Die 17-jährige Schülerin Alexa Miednik erzählt von ihrer unheimlichen Begegnung mit dem Schützen auf dem Flur des Schulhauses.
Screenshot Twitter
«Alle haben es vorausgesagt»: Laut diesem Schüler seien Scherze gemacht worden, dass der mutmassliche Täter eines Tages an der Schule ein Blutbad anrichten würde.
«Alle haben es vorausgesagt»: Laut diesem Schüler seien Scherze gemacht worden, dass der mutmassliche Täter eines Tages an der Schule ein Blutbad anrichten würde.
Screenshot Twitter
Soll sich vor seine Gruppe von Schülern gestellt haben und dabei von Schüssen getroffen worden sein: Der Football-Coach Aaron Feis.
Soll sich vor seine Gruppe von Schülern gestellt haben und dabei von Schüssen getroffen worden sein: Der Football-Coach Aaron Feis.
Instagram
Erschütternde Szenen vor der Schule: Eltern warten auf Neuigkeiten von ihren Kindern.
Erschütternde Szenen vor der Schule: Eltern warten auf Neuigkeiten von ihren Kindern.
Joel Auerbach, Keystone
Der Täter lässt sich von der Polizei widerstandslos festnehmen.
Der Täter lässt sich von der Polizei widerstandslos festnehmen.
WPLG-TV, Keystone
Rick Scott, der Gouverneur von Florida, spricht mit den Medienvertretern.
Rick Scott, der Gouverneur von Florida, spricht mit den Medienvertretern.
Wilfredo Lee, Keystone
Die Schüler müssen beim Verlassen der Schule ihre Hände zeigen. (14. Februar 2018)
Die Schüler müssen beim Verlassen der Schule ihre Hände zeigen. (14. Februar 2018)
Joe Raedle/Getty Images, AFP
Ein 19-jähriger ehemaliger Schüler hat um sich geschossen: Spezialeinheiten vor der Schule.
Ein 19-jähriger ehemaliger Schüler hat um sich geschossen: Spezialeinheiten vor der Schule.
Cristobal Herrera, Keystone
Schüler der Stoneman Douglas High School werden von Sicherheitskräften evakuiert. (14. Februar 2018)
Schüler der Stoneman Douglas High School werden von Sicherheitskräften evakuiert. (14. Februar 2018)
WPLG-TV / AP, Keystone
Schüler und Lehrer verlassen die Stoneman High School in Florida. (14. Februar 2018)
Schüler und Lehrer verlassen die Stoneman High School in Florida. (14. Februar 2018)
Michele Eve Sandberg, AFP
Über 3000 Schüler befanden sich zum Zeitpunkt der Schiesserei in der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland.
Über 3000 Schüler befanden sich zum Zeitpunkt der Schiesserei in der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland.
Joe Raedle, Keystone
Eltern und Schüler spenden sich gegenseitig Trost.
Eltern und Schüler spenden sich gegenseitig Trost.
Amy Beth Bennett, Keystone
Ein Polizist informiert unter einer Autobahnbrücke.
Ein Polizist informiert unter einer Autobahnbrücke.
Amy Beth Bennett, Keystone
Unter den Todesopfern hat es Schüler und Erwachsene: Sanitäter helfen einer verletzten Frau.
Unter den Todesopfern hat es Schüler und Erwachsene: Sanitäter helfen einer verletzten Frau.
Giorgio Viera, Keystone
Der mutmassliche Täter galt als Risiko: Ein Schüler steht mit seinem Telefon neben einem Polizisten.
Der mutmassliche Täter galt als Risiko: Ein Schüler steht mit seinem Telefon neben einem Polizisten.
Giorgio Viera, Keystone
Drei der zahlreichen Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand.
Drei der zahlreichen Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand.
Michele Eve Sandberg, AFP
Die Ärzte informieren vor dem Spital die Medien.
Die Ärzte informieren vor dem Spital die Medien.
Michele Eve Sandberg, AFP
Die Schüler müssen ihre Hände zeigen.
Die Schüler müssen ihre Hände zeigen.
WPLG-TV / AP, Keystone
Nach ersten Informationen wurden mindestens 20 Personen verwundet.
Nach ersten Informationen wurden mindestens 20 Personen verwundet.
WPLG-TV / AP, Keystone
Anxious family members watch a rescue vehicle pass by, Wednesday, Feb. 14, 2018, in Parkland, Fla. A shooting at Marjory Stoneman Douglas High School school sent students rushing into the streets as SWAT team members swarmed in and locked down the building. (AP Photo/Wilfredo Lee)
Anxious family members watch a rescue vehicle pass by, Wednesday, Feb. 14, 2018, in Parkland, Fla. A shooting at Marjory Stoneman Douglas High School school sent students rushing into the streets as SWAT team members swarmed in and locked down the building. (AP Photo/Wilfredo Lee)
Wilfredo Lee/AP, Keystone
Ein Opfer wird wegtransportiert.
Ein Opfer wird wegtransportiert.
Wilfredo Lee/AP, Keystone
Verzweifelte Angehörige stehen in der Nähe der Schule.
Verzweifelte Angehörige stehen in der Nähe der Schule.
Wilfredo Lee/AP, Keystone
Familienangehörige stehen voller Angst vor einem Feuerwehrwagen.
Familienangehörige stehen voller Angst vor einem Feuerwehrwagen.
Keystone
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Bei der Schiesserei an einer Schule im US-Bundesstaat Florida sind mindestens 17 Personen getötet worden. Ein 19-jähriger ehemaliger Schüler habe mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer eröffnet, sagte der zuständige Sheriff, Scott Israel, am Mittwoch in Parkland. Er bestätigte auf Twitter den Namen: Nikolas Cruz.

Der Sheriff sprach von einem «Bild des Grauens». Der Tatverdächtige sei aus disziplinarischen Gründen der Schule verwiesen worden. Die Sicherheitsbehörden hätten bereits damit begonnen, seine Websites und Beiträge in sozialen Netzwerken zu untersuchen. Dabei gebe es einige «sehr, sehr beunruhigende» Beiträge. Der mutmassliche Täter sei nach der Tat in der nahegelegenen Stadt Coral Springs ohne weitere Zwischenfälle festgenommen worden und werde wegen leichter Verletzungen in einem Spital behandelt.

Kein Unbekannter

129 Lehrer unterrichten an der Schule mehr als 3000 Schülerinnen und Schüler – von der 9. bis zur 12. Jahrgangsstufe. Der Schütze gehörte nicht mehr zu ihnen – er war schon zuvor wegen Disziplinlosigkeiten von der Schule geflogen, wie Sheriff Scott Israel am Mittwoch berichtete. Ob dieser Ausschluss ein Motiv für die Tat war, müssen erst die Vernehmungen ergeben. Ein Lehrer hatte zuvor Medienvertretern gesagt, der Junge sei als Sicherheitsrisiko angesehen worden und habe schon vor seiner Entlassung das Gelände nicht mit einem Rucksack betreten dürfen.

Der Täter habe grosse Mengen Munition bei sich gehabt. Nach Medienberichten benutzte er eine halbautomatische Waffe des Typs AR-15 - oder einen Nachbau dieses Modells. Diese Waffe wurde auch bei anderen Aufsehen erregenden Bluttaten benutzt, etwa im vergangenen Jahr in Las Vegas, als bei einem Massaker 59 Menschen starben.

(SDA)

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