Zum Hauptinhalt springen

20 Grad mitten im November

Der Föhn hat die Alpentäler fest im Griff. Am Morgen sorgte der warme, trockene Südwind für Temperaturen um die 20 Grad. Verbreitet wurden Böen von 100 bis 120 km/h gemessen.

Vom Föhn geplagt: Die Gondelbahn im Skigebiet Adelboden-Lenk steht still. (19. November 2016)
Vom Föhn geplagt: Die Gondelbahn im Skigebiet Adelboden-Lenk steht still. (19. November 2016)
Screenshot

Der Föhn hat die Schweizer Alpentäler weiterhin fest im Griff. Am Montagmorgen sorgte der warme, trockene Südwind für Temperaturen um die 20 Grad. Verbreitet wurden Böen von 100 bis 120 Kilometern pro Stunde (km/h) gemessen.

Die höchste Windspitze zum Wochenbeginn verzeichnete die Messstation in Altdorf (124 km/h), wie Daniel Gerstgrasser von MeteoSchweiz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. In den Bergen war der Föhn noch zügiger, mit 130 bis 160 km/h teilweise sogar orkanartig.

Den Spitzenwert verzeichnete wie so oft die Wetterstation auf dem Jungfraujoch (163 km/h). Die Strecken von Wengen BE auf die Kleine Scheidegg sowie aufs Joch und von Engelberg OW auf den Kleintitlis waren am Montag für den Bahnverkehr unterbrochen. Auch die Luftseilbahn zwischen Stand und dem Kleintitlis verkehrte nicht.

Viel Regen erwartet

Die Bevölkerung in den Föhntälern der Inner- und Ostschweiz erlebte eine sehr milde Nacht. In Altenrhein SG zeigte das Thermometer am frühen Morgen 19 Grad an. Viele weitere Stationen registrierten Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad. «Und das Maximum ist noch nicht erreicht», sagte Gerstgrasser. In Giswil OW sei die 20-Grad-Marke am Montagmorgen überschritten worden.

Die Föhnphase wird laut MeteoSchweiz auch in den kommenden Tagen weiter andauern. Auch am Dienstag werde es stürmisch. Danach ziehe sich der Föhn langsam zurück.

Laut dem Wetterdienst MeteoNews sind im Süden bis Freitag zudem grosse Niederschlagsmengen zu erwarten. «Die Hochwassersituation könnte sich etwas anspannen, lokale Überschwemmungen und Erdrutsche sind nicht ausgeschlossen.»

SDA/woz

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch