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26 Tote nach Feuer in chinesischer Mine

Ein Erdbeben löste in einer Kohlenmine im Nordosten Chinas einen Brand aus. Zwei Dutzend Menschen kamen ums Leben, über 50 wurden verletzt.

Ein Funke entzündete in der chinesischen Mine Kohlenstaub: Ein verletzter Bergarbeiter wird ins Spital gebracht. (25. Oktober 2014)
Ein Funke entzündete in der chinesischen Mine Kohlenstaub: Ein verletzter Bergarbeiter wird ins Spital gebracht. (25. Oktober 2014)
Keystone

Bei einem Feuer unter Tage sind im Nordosten Chinas 26 Grubenarbeiter ums Leben gekommen. 50 weitere Bergarbeiter seien bei dem Unglück am frühen Morgen verletzt worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Vier von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Ein kleines Erdbeben habe Funkenflug ausgelöst, der den Kohlenstaub in der Luft entzündet habe. Daraufhin sei es zu einer Explosion gekommen, die durch den Schacht gefegt sei.

Betreiber der Mine in der Provinz Liaoning ist laut Xinhua der Staatskonzern Fuxin Coal. Chinas Minen zählen zu den gefährlichsten der Welt, obwohl verbesserte Sicherheitsmassnahmen die Zahl der Minenunfälle zuletzt erheblich verringert haben. Die nationale Steinkohlebehörde sprach im Jahr 2013 von 1067 Todesfällen bei insgesamt 604 Unfällen unter Tage. Dies entsprach einem Rückgang der Toten um 23 Prozent im Vergleich zu 2012. Vor einem Jahrzehnt waren es noch mehr als 6000 tödlich Verunglückte gewesen.

AP/chk

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