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36 Jahre Haft für Sewol-Kapitän

295 Menschen waren beim Untergang der Sewol ums Leben gekommen. Ein Gericht verurteilte den Kapitän der südkoreanischen Fähre nun zu einer langen Haftstrafe. Viele Fragen bleiben offen.

Die Angehörigen der Opfer wollten sie nicht empfangen: Präsidentin Park Geun Hye (2. v.l.) zeigt aufs der Insel Jindo Meer in Richtung der gesunkenen Fähre Sewol. (16. April 2015)
Die Angehörigen der Opfer wollten sie nicht empfangen: Präsidentin Park Geun Hye (2. v.l.) zeigt aufs der Insel Jindo Meer in Richtung der gesunkenen Fähre Sewol. (16. April 2015)
Lee Jeong-ryong/Yonhap, Keystone
Wut und Trauer: Angehörige gedenken der Opfer am Ort, wo die Sewol sank. (15. April 2015)
Wut und Trauer: Angehörige gedenken der Opfer am Ort, wo die Sewol sank. (15. April 2015)
Jeon Heon-Kyun/Pool, Keystone
Das südkoreanische Passagierschiff Sewol ist gesunken. (Archivbild)
Das südkoreanische Passagierschiff Sewol ist gesunken. (Archivbild)
Keystone
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Zu 36 Jahren Gefängnis hat ein Bezirksgericht im südkoreanischen Gwangju den Kapitän Leen Joon Seok der “Sewol” verurteilt, der Fähre, die im April vor der Insel Jindo gesunken ist. 295 Menschen waren dabei ums Leben gekommen, die meisten von ihnen Mittelschüler. Neun werden noch vermisst. Der Chef-Ingenieur der Fähre erhielt 30 Jahre, weitere Crew-Mitglieder Gefängnisstrafen von fünf bis 20 Jahren.

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