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42 Jahre lang schwieg er zum Mord an seiner Ehefrau

Marie-Anne Rünzi wurde 1976 tot in Küsnacht aufgefunden. Der Fall wurde eingestellt. Der Bundesanwalt habe eine Affäre mit dem Opfer gehabt, glaubt Kurt Rünzi.

«Die Behörden wollten den Fall unter dem Deckel halten»: Kurt Rünzi (l.) und Walter Hauser am Rumensee ob Küsnacht.

«Die Behörden wollten den Fall unter dem Deckel halten»: Kurt Rünzi (l.) und Walter Hauser am Rumensee ob Küsnacht.

(Bild: Reto Oeschger)

Stefan Hohler@tagesanzeiger

Kurt Rünzi kann sich an jenen 14. Januar 1976 noch gut erinnern, als ein Gemeindearbeiter im unwegsamen Gelände beim Rumensee in Küsnacht eine tote Frau fand: Es war Marie-Anne Rünzi, seine seit vier Tagen vermisste Ehefrau. Die dreifache Mutter wies keine Gewaltspuren auf. Die Obduktion ergab, dass die 49-Jährige durch eine Überdosis Äther getötet und die Leiche anschliessend beim Rumensee versteckt worden war.

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