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8000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen

In 13 Bundesstaaten der USA lodern mindestens 70 grosse Feuer. Hunderte Menschen sind auf der Flucht. Tausende Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, die sich immer stärker ausbreiten.

Es bleibt heiss: Bei Cle Elum, Bundesstaat Washington, bekämpfen sie die Flammen aus der Luft.
Es bleibt heiss: Bei Cle Elum, Bundesstaat Washington, bekämpfen sie die Flammen aus der Luft.
Reuters

Am stärksten betroffen von den Waldbränden ist Kalifornien. Hier kämpfen mehr als 8000 Feuerwehrleute gegen insgesamt 13 gefährliche Brände. So sehr hat sich die Lage zugespitzt, dass das Militär zur Hilfe gerufen wurde. Marines helfen jetzt mit Helikoptern bei den Löscharbeiten.

Die Flammen werden bei heissen Winden immer wieder neu entfacht und fressen sich angesichts extremer Dürre rasch vorwärts. Mehr als zwei Drittel der USA leiden seit Wochen unter massiver Trockenheit. Temperaturen von bis zu 40 Grad und in manchen Regionen sogar noch höher bescheren den Feuerwehrleuten in ihrem Kampf gegen die Flammen immer wieder Rückschläge.

Tausende Hektaren Land verbrannt

Im Süden von Kalifornien zerstörten schwere Waldbrände eine Fläche von Tausenden Hektaren Land. Hunderte Menschen wurden in die Flucht getrieben. Rund 400 Menschen aus Ranchita, 81 Kilometer südlich von San Diego, mussten am Dienstagabend ihre Häuser verlassen.

3700 Hektaren Wald wurden zerstört, 400 Häuser waren von den Flammen bedroht, wie die Feuerwehr mitteilte. In der Gegend waren am Sonntag fünf Brände durch Blitzeinschlag entfacht worden. Nach offiziellen Angaben hat es in diesem Jahr allein im Westen der USA bereits 43'000 Wald- und Buschbrände gegeben. Das liegt weit über dem Durchschnitt.

Laut der US-Forstbehörde sind neben Kalifornien die Bundesstaaten Washington, Oregon Nevada, Utah und Idaho am stärksten von den Bränden betroffen. Mehrere Gemeinden seien bedroht.

Nach Informationen des Senders CNN mussten sich im Bundesstaat Washington nahe Cle Elum 900 Menschen vor den Flammen in Sicherheit bringen. Hunderte Feuerwehrkräfte waren in dem Bundesstaat im Einsatz. Starke Winde schürten jedoch die Brände. Bilder zeigen Löschflugzeuge, die über grosse Areale von brennenden Wäldern fliegen.

Hitze hält an

Meteorologen sagen voraus, dass das heisse Wetter die Woche über anhalten wird. «Wenn uns Mutter Natur nicht aushilft, dann werden wir noch eine Weile kämpfen müssen», zitierte CNN den Vertreter einer Feuerwehr in Washington. Ausserdem drohten Gewitter, bei denen Blitzschläge in die trockenen Böden neue Brandherde entfachen könnten.

Die Trockenheit hat auch schon Folgen für die Landwirtschaft: Die Getreidepreise sind drastisch gestiegen. Viele Rancher müssen ihr Vieh vorzeitig verkaufen und damit grosse finanzielle Verluste hinnehmen, weil sie sich das Futter nicht mehr leisten können.

SDA/bru

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