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Achtung: Hund am Steuer!

In Neuseeland lernen Hunde aus dem Tierheim Autofahren. Die Vierbeiner zeigen sich durchaus lernfähig am Steuer. Aber: Rückschläge in den Fahrstunden sind für die Trainer lebensgefährlich.

Wenn der Vierbeiner das Steuerrad übernimmt: Riesenschnauzer Monty beim Training.

Knüppelschaltung statt Stöckchenholen: Diese Hunde in Neuseeland haben eine neue Herausforderung gefunden. Sie lernen Autofahren. Seit September werden drei ehemalige Tierheimbewohner von Fahrlehrern trainiert. Zuerst am hölzernen Schaltgerät, dann auf einer Art Autoschlitten, schliesslich hinter dem echten Steuer.

Der Erfolg kann sich schon sehen lassen, auch wenn es Rückschläge gab. Vor ein paar Tagen sei das Auto zu schnell gewesen, sagt Mark Vette, der die drei Hunde ausgewählt hat. Der Trainer wurde fast umgefahren. Aber jetzt wüssten sie, wie es geht: «Wir werden zeigen, dass Hunde Auto fahren können.»

Lage in Tierheimen thematisieren

Starten, Beschleunigen und Lenken haben Monty, der Riesenschnauzer, und seine beiden Hundekollegen schon gelernt. Kommende Woche sollen sie ihre Fähigkeiten in einer Fernseh-Liveshow unter Beweis stellen. Dafür müssen sie aber auch noch das Bremsen auf einer engen Fahrspur lernen.

Das Ganze ist mehr als nur ein skurriler Spass. Eine Tierschutzorganisation will damit auf die Lage in Tierheimen aufmerksam machen und Menschen ermuntern, Streuner und ausgesetzte Tiere bei sich aufzunehmen. Die vierbeinigen Fahrschüler sollen als Beweis dienen, wie intelligent Hunde sein können. Zumindest wissen sie schon genau, was nach dem Training kommt – ein Leckerli.

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