Zum Hauptinhalt springen

Anwalt nennt Amanda Knox eine Teufelin

Im Berufungsprozess gegen die Amerikanerin Amanda Knox hat der Anwalt der Zivilklage die wegen Mordes Verurteilte beschimpft. Das Urteil ist in den nächsten Tagen zu erwarten.

In Perugia konzentriert sich die Aufmerksamkeit in diesen Tagen wieder auf die Amerikanerin Amanda Knox: Das Urteil steht in den nächsten Tagen bevor. (Video: Reuters)

Amanda Knox wurde im Dezember 2009 schuldig gesprochen, 2007 ihre Mitbewohnerin Meredith Kercher sexuell genötigt und anschliessend getötet zu haben. Dafür wurde sie zu 26 Jahren Gefängnis verurteilt. Knox bestreitet die Vorwürfe. Zu Beginn der Untersuchung hatte die Amerikanerin den Kongolesen Diya «Patrick» Lumumba – in dessen Bar in Perugia sie gelegentlich gearbeitet hatte – beschuldigt, Kercher ermordet zu haben. Lumumba kam daraufhin zwei Wochen in Haft, wurde aber später wieder freigelassen. Sein Anwalt Carlo Pacelli sagte heute, in Knox existierten zwei Seelen nebeneinander. «Beides, eine (Heilige) und eine dämonische, satanische, diabolische Teufelin» hätten sie in der Mordnacht angetrieben, sagte Pacelli.

Lebenslange Haft gefordert

Im Berufungsprozess gegen Amanda Knox hat die italienische Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Die Strafe solle von derzeit 26 Jahren erhöht werden, erklärten die Ankläger am Samstag in ihrem Schlussplädoyer vor einem Gericht in Perugia.

Dasselbe Strafmass forderten sie für Knox' Mitangeklagten und Ex-Freund Raffaele Sollecito, der zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Das Urteil steht in den nächsten Tagen bevor.

dapd/bru

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch