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Bald wirds richtig heiss

Um den astronomischen Sommeranfang hat sich Petrus kaum geschert. Zu Beginn der kommenden Woche ändert sich das – allerdings nicht für lange Zeit.

Wer Anfang Woche frei hat, darf sich auf Badewetter freuen.
Wer Anfang Woche frei hat, darf sich auf Badewetter freuen.
Keystone

«Ist der Siebenschläfer nass – regnets ohne Unterlass», weiss die Bauernregel – und gibt uns Anlass zur Hoffnung. Denn die Regel zum Siebenschläfertag – dem 27. Juni – ist kein reiner Mythos, sondern hat auch statistisch ihre Bedeutung. «In dieser Zeit legt sich in grosser Höhe der Verlauf des Jetstreams fest. Und dieser beeinflusst die Wetterlage längerfristig», sagt Roger Perret vom Wetterdienst Meteonews.

Der anstehende Siebenschläfertag verspricht einen Sommer, wie man ihn mag – denn er wird alles andere als nass. Nachdem der astronomische Sommer am vergangenen Dienstag mit einer Kaltfront und zum Teil heftigen Gewittern begann, stehen am kommenden Wochenende sommerliche Temperaturen an. Das Hoch Gertraud dehnt sich nach Mitteleuropa aus und trocknet die Luftmasse zunehmend ab.

Hitzewelle zum Wochenstart

Gleichzeitig fliesst zum Wochenstart markant wärmere Luft aus den Subtropen in den Alpenraum, wie der Wetterdienst Meteonews in einer Mitteilung schreibt. Am Samstag bringt eine Warmfront dem Norden und Osten des Landes ausgedehnte Wolkenfelder. Die Sonne hat hier noch etwas Mühe, kann sich aber zwischendurch dennoch zeigen. Im Westen und Süden ziehen ebenfalls ein paar Wolkenfelder vorüber, es ist aber trotzdem ziemlich sonnig. Die Temperaturen erreichen im Nordosten um 20 Grad. Im Westen gibt es 24 Grad und im Süden 27 Grad.

Von Sonntag bis Dienstag zeigt das Hoch dann im ganzen Land seine Wirkung. Die Sonne steht an allen drei Tagen im Vordergrund. Am Sonntag gibt es knapp 30 Grad. Am Montag und Dienstag liegen die Höchstwerte im Bereich von 31 bis 34 Grad. Möglicherweise reicht es am Dienstag örtlich sogar für 35 Grad. Es stehen laut Meteonews somit die bisher heissesten Tage des Jahres bevor.

Wechsel zur Wochenmitte

Zur Wochenmitte erreicht aus Westen eine Störungszone unser Land. Diese bringt verbreitete und teilweise kräftige Gewitter. Donnerstag und Freitag gehen die Temperaturen gegenüber der ersten Wochenhälfte deutlich zurück. Vielmehr als 20 Grad liegen dann nicht mehr drin.

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