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Basler Finanzverwaltung nach Drohung evakuiert

Die Basler Finanzverwaltung wurde komplett geräumt. In einem Brief fanden Mitarbeiter eine Drohung und verdächtiges weisses Pulver.

Die kantonale Finanzverwaltung musste evakuiert werden (Archivbild).
Die kantonale Finanzverwaltung musste evakuiert werden (Archivbild).
Elena Monti

Wegen eines Drohbriefs mit einem verdächtigen weissen Pulver ist das Finanzdepartement des Kantons Basel-Stadt geräumt worden. Verletzte oder Menschen mit Krankheitssymptomen gab es nach Auskunft der Basler Staatsanwaltschaft nicht.

Alarm wurde ausgelöst, weil im Postbüro der Steuerverwaltung ein anonymer Drohbrief mit einem verdächtigen weissen Pulver geöffnet wurde, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilte. In der Folge wurden Polizei und Sanität sowie die Berufsfeuerwehr, die Kontrollstelle für Chemie- und Biosicherheit (KCB) und auch der Kantonsarzt aufgeboten.

Gegen 11.45 Uhr geräumt

Das Verwaltungsgebäude am Fischmarkt in der Basler Innenstadt wurde gegen 11.45 Uhr geräumt. Rund 250 Angestellte wurden über Lautsprecher zum Verlassen der Liegenschaft aufgefordert. Sie können erst morgen um 9 Uhr an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft waren insgesamt acht Personen mit dem verdächtigen Pulver in Kontakt gekommen. Sie mussten eine Dusche nehmen. Um was es sich bei dem Pulver handelt, wird nun von den Spezialisten der KCB untersucht. Erste Resultate sollen bald vorliegen. Worum es in dem Drohbrief ging, wollte die Staatsanwaltschaft nicht bekanntgeben. Das Gebäude bleibt bis morgen gesperrt.

Die Basler Kantonspolizei hat vorsorglich eine Hotline eingerichtet. An diese Auskunftsstelle können sich Personen wenden, bei denen nach dem Vorfall gesundheitliche Beschwerden auftreten.

(SDA)

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