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Baumangel machte Waaghof-Flucht möglich

Eine defekte Alarmanlage an der Wand des Basler Waaghof-Gefängnisses hat den spektakulären Ausbruch durch eine anliegende Wohnung ermöglicht.

Ausbruch dank Einbruch: Durch die Decke einer Wohnung im ersten Stock der Inneren Margarethenstrasse 24a sind die Flüchtigen in die Freiheit gelangt...
Ausbruch dank Einbruch: Durch die Decke einer Wohnung im ersten Stock der Inneren Margarethenstrasse 24a sind die Flüchtigen in die Freiheit gelangt...
Lukas Bertschmann
...und haben ein Trümmerfeld hinterlassen.
...und haben ein Trümmerfeld hinterlassen.
Lukas Bertschmann
Zwischen diesen beiden Gebäuden hat sich das Trio durchgegraben. In der angrenzenden Wohnung im ersten Stock (offenes Fenster) waren sie gelandet.
Zwischen diesen beiden Gebäuden hat sich das Trio durchgegraben. In der angrenzenden Wohnung im ersten Stock (offenes Fenster) waren sie gelandet.
Lukas Bertschmann
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Völlig ungestört durchbrachen sie die Aussenwand des Untersuchungsgefängnisses Waaghof. Kein Wachpersonal und auch keine Alarmanlage hielten sie auf. Drei Tage nach dem spektakulären Ausbruch der Häftlinge fragt sich ganz Basel, wie das nur möglich ist. Erst recht, weil die ganze Anlage von 2005 bis 2008 sicherheitstechnisch massiv aufgerüstet wurde – mit 3,8 Millionen Franken Steuergeldern.

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