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Bei Waldbränden in Tennessee sterben drei Menschen

Am Rande eines Nationalparks im US-Staat Tennessee wütet ein Feuer. 14'000 Menschen mussten bereits in Sicherheit gebracht werden. Für drei kam die Hilfe zu spät.

Verheerenden Brände: In Gatlinburg, Tennessee steht eine Schule in Flammen. (29. November 2016)
Verheerenden Brände: In Gatlinburg, Tennessee steht eine Schule in Flammen. (29. November 2016)
Keystone
14'000 Besucher und Bewohner der Stadt Gatlinburg mussten in Sicherheit gebracht werden. (29. November 2016)
14'000 Besucher und Bewohner der Stadt Gatlinburg mussten in Sicherheit gebracht werden. (29. November 2016)
Keystone
Ein Bewohner von Gatlinburg begutachtet die Schäden. (29. November 2016)
Ein Bewohner von Gatlinburg begutachtet die Schäden. (29. November 2016)
Brian Blanco/Getty Images, AFP
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Verheerende Waldbrände haben im US-Bundesstaat Tennessee drei Menschen das Leben gekostet. Das gab Bürgermeister Larry Waters des betroffenen Sevier Countys am Dienstag bekannt, ohne weitere Details zu nennen.

Das Feuer am Rande des bei Touristen beliebten Great-Smoky-Mountains-Nationalparks wütet seit Tagen und hatte sich am Dienstag ausgeweitet. Nach Angaben lokaler Behörden wurden alleine aus den Städten Gatlinburg 14'000 Besucher und Einwohner in Sicherheit gebracht, hinzu kämen mehrere Tausend aus dem Ort Pigeon Forge.

Nach Medienberichten wurden bereits mehr als 100 Gebäude zerstört, die meisten davon Hütten des Parks. Aber auch ein 16-stöckiges Hotel in Gatlinburg und weitere Gebäuden mussten evakuiert werden. In Gatlinburg wurde am Dienstagabend eine Ausgangssperre verhängt. Der Wetterbericht verspricht jedoch baldigen Regen, ob er allerdings ausreicht, blieb ungewiss.

Die Flammen näherten sich auch dem bekannten Ripley Aquarium bei Gatlinburg, in dem mehr als 10'000 Tiere sind. Die Angestellten mussten das Gelände verlassen. Die Betreiber erklärten, solange die Generatoren liefen, gebe es kein Problem.

Stromausfälle in der ganzen Region

Die Betreiber des Nationalparks schrieben auf Facebook, das in der Nacht zum Montag ausgebrochene Feuer werde von besonders schlechten Wetterbedingungen begünstigt. Es hat sehr lange nicht geregnet, in extremer Trockenheit wurde das Feuer von starken Winden angefacht.

«Das Feuer breitet sich aus», sagte Dana Soehn vom National Park Service dem Sender WATE-TV. Ein grosses Problem seien die vielen umstürzenden Bäume, die Leitungen abrissen und in der ganzen Region zu Stromausfällen führten.

SDA/chk

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