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Berner und Solothurner Autofahrer prügeln sich in Deutschland

Ein 58-Jähriger aus dem Kanton Bern und ein 51-Jähriger aus dem Kanton Solothurn sind sich in Weil am Rhein nach einem Bagatellunfall in die Haar geraten. Eine Frau wurde verletzt.

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Bei dem Gerangel nach dem Unfall bekam ein Frau ein Kontrollschild an den Kopf.
Bei dem Gerangel nach dem Unfall bekam ein Frau ein Kontrollschild an den Kopf.
Keystone

Schweizer Automobilisten sind sich am Donnerstag in Deutschland nach einem Blechkontakt in die Haare geraten. Der Bagatellunfall eskalierte in Weil am Rhein (D) unweit der Landesgrenze beim Basler Rheinhafen. Eine Frau wurde bei der Prügelei verletzt.

Beteiligt waren zunächst ein 58-jähriger Lenker aus dem Kanton Bern und ein 51-Jähriger aus dem Kanton Solothurn, wie die deutsche Polizei mitteilte. Gemäss ersten Ermittlungen wollte der 58-Jährige die Unfallstelle ohne Angabe seiner Personalien verlassen, weil er keinen Schaden erkennen mochte.

Der 51-Jährige war damit jedoch gar nicht einverstanden und stellte sich vor dessen Auto. Der Ältere solle dennoch losgefahren sein und den Jüngeren zum Wegtreten genötigt haben. Da habe der Jüngere das Kennzeichen quasi als Beweismittel vom Auto des Älteren gerissen.

Kontrollschild ins Gesicht – Frau verletzt

Beim folgenden Gerangel um das Autoschild mischte sich noch die Begleiterin des Jüngeren ein. Im weiteren Verlauf jedoch bekam sie offenbar das Schild ins Gesicht, wobei sie sich Verletzungen zuzog. Sie musste von der Sanität vor Ort behandelt werden. Die Polizei ermittelt «wegen verschiedener Delikte» und sucht Zeugen.

Der Tatort lag etwa in der Mitte der Hauptstrasse im Weiler Ortsteil Friedlingen - also nicht unmittelbar bei einem von Schweizern rege frequentierten grossen Einkaufscenter. Die Strasse verläuft einen Steinwurf von der Landesgrenze entfernt parallel zum Hafenbecken zwei des Basler Rheinhafens in Richtung Weil Zentrum.

(SDA)

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