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Biel-Verteidiger Maurer stoppt Dieb mit Bodycheck

Viel Lob für EHC-Biel-Verteidiger Marco Maurer: Der 29-jährige Eishockeyprofi verfolgte am Donnerstag in Zug einen Trickdieb – und brachte diesen mittels Bodycheck zur Strecke.

Mit ihm ist auch neben dem Eishockeyfeld nicht zu spassen:
Mit ihm ist auch neben dem Eishockeyfeld nicht zu spassen:
Keystone
Biels Verteidiger Marco Maurer verfolgte am Donnerstag in Zug einen Trickdieb und erledigte diesen mittels Bodycheck.
Biels Verteidiger Marco Maurer verfolgte am Donnerstag in Zug einen Trickdieb und erledigte diesen mittels Bodycheck.
Keystone
Maurer während der diesjährigen Playoff-Viertelfinalserie gegen den SC Bern mit Thomas Rüfenacht.
Maurer während der diesjährigen Playoff-Viertelfinalserie gegen den SC Bern mit Thomas Rüfenacht.
Keystone
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Es geschah am Donnerstagmorgen kurz vor 11 Uhr: In der Stadt Zug sprach ein unbekannter Mann eine 87-jährige Frau an und bat sie, ihm Münz zu wechseln. Als die Seniorin ihr Portemonnaie öffnete, stahl er ihr 200 Franken.

Die ältere Frau bemerkte dies sofort und begann zu schreien. Eine weitere Frau wurde dadurch auf die Situation aufmerksam und forderte – ebenfalls mit lauten Rufen – den Täter auf, das Geld zurückzugeben. Daraufhin flüchtete der unbekannte Mann. Dies berichtete die Kantonspolizei Zug am Freitag in einer Medienmitteilung.

Doch der Dieb hatte die Rechnung ohne Marco Maurer gemacht: Wie der «Blick» berichtet, war der 29-jährige Verteidiger des EHC Biel zufällig in der Nähe. Als er den Vorfall bemerkte, nahm der 1,89 Meter grosse und 97 Kilo schwere Maurer sofort die Verfolgung des Räubers auf.

Bodycheck gegen Räuber

Obwohl der Ganove bereits einen beträchtlichen Vorsprung hatte, wurde er vom Eishockeyprofi wenig später eingeholt, mit einem Bodycheck gegen ein Fahrzeug gedrückt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Beim Täter handelt es sich um einen 36-jährigen Mann aus Rumänien. Er steht in Verdacht, in mehreren Kantonen der Schweiz für ähnliche Straftaten verantwortlich zu sein. Die entsprechenden Abklärungen laufen.

Für seinen mutigen Einsatz und seinen Bodycheck habe es für Marco Maurer ausnahmsweise keine Zweiminutenstrafe, sondern ein Lob von der Zuger Polizei gegeben, schreibt diese im Communiqué.

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