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Blitzeis – jetzt wirds rutschig

Heute Abend und in der Nacht kann sich auf den Strassen überraschend Glatteis bilden. Wetterdienste warnen Autolenker eindringlich, vorsichtig zu fahren.

Am Abend und in der Nacht auf morgen besteht auf den Strassen die Gefahr von gefrierendem Regen. Verantwortlich dafür ist eine Warmfront aus dem Westen. Wie Meteonews mitteilt, wird es in mittleren und hohen Lagen zunehmend milder. Da es am Abend und in der Nacht im Jura und Mittelland auch teilweise etwas Niederschlag gebe, könnten die Schneeflocken in einer Schicht mit positiven Temperaturen – von etwa 900 bis 1500 Meter – schmelzen und in tiefen Lagen als Regentropfen fallen.

Weil es aber gleichzeitig noch gefroren sei und die Böden sehr kalt seien, könne der Regen am Boden rasch gefrieren und Glatteis bilden. «Das Risiko von vereisten Strassen ist vorhanden», führt Roger Perret von Meteonews aus. Die Frage sei, wo es Niederschlag gebe. «Wenn es regnet, wird es schon sehr gefährlich.»

«Eine besonders grosse Gefahr»

Vor dem gefrierenden Regen warnen auch SF Meteo und der Verkehrsdienst Viasuisse. «Achtung auf den Strassen vor Glätte», schreibt SF Meteo in der aktuellen Prognose. «Blitzeis ist eine besonders grosse Gefahr, weil es so überraschend kommt», ergänzt Viasuisse-Redaktor Marcel Moretto. «Plötzlich setzt der Regen ein, und umgehend bildet sich Glatteis.» Viasuisse weise daher auch in den Verkehrsinformationen am Radio auf die möglicherweise gefährliche Wetterlage hin. «Wir können die Autofahrer nur dazu anhalten, vorsichtig zu fahren.»

Am Freitag und vor allem am Wochenende steigen die Temperaturen laut Meteonews deutlich über den Gefrierpunkt. Die Schneefallgrenze liege am Wochenende bei unbeständigem und zeitweise nassem Wetter bei etwa 1100 bis 1600 Metern, wodurch der Schnee im Flachland allmählich verschwinde und Matsch und schliesslich wieder eine grüne Landschaft zurücklasse.

Der Wetterdienst wagt auch schon eine erste scheue Prognose für Weihnachten: Die Chancen für weisse Weihnachten im Flachland seien gemäss den aktuellen Wetterdaten nur klein. «Noch ist aber die Unsicherheit gross!»

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