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Bodyguard von David Cameron vergisst Waffe auf Flugzeugtoilette

Ein Leibwächter des ehemaligen britischen Premierministers wurde suspendiert, nachdem ein Passagier seine Waffe und zwei Pässe auf einer Bordtoilette gefunden hatte.

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Geniesst lebenslangen Polizeischutz: Ex-Premierminister David Cameron. Foto: Leon Neal, WPA Pool/Getty Images
Geniesst lebenslangen Polizeischutz: Ex-Premierminister David Cameron. Foto: Leon Neal, WPA Pool/Getty Images

Der Fund sorgte kurz vor Abflug des Linienfliegers der British Airways von New York nach London für einen kurzen Moment der Panik. Ein Passagier entdeckte eine geladene Waffe sowie zwei Pässe auf der Bordtoilette des Fliegers. Die Pässe gehörten dem britischen Ex-Premierminister David Cameron sowie einem seiner Bodyguards. Der Passagier gab die Fundsachen dem Flugpersonal ab.

Wie die britische Zeitung «Daily Mail» schreibt, habe Camerons Leibwächter den Waffengurt während des Benützens der Toilette abgelegt und diesen danach vergessen. Bei der Waffe habe es sich wahrscheinlich um eine Pistole des Typs Glock 17 gehandelt. British Airways beteuerte, man habe sich an die Vorschriften der Zivilluftfahrtbehörde gehalten, die es der britischen Polizei erlaubten, «unter bestimmten, kontrollierten Umständen Schusswaffen an Bord zu tragen».

Dies gab auch der Pilot seinen Passagieren zu verstehen. Einige liessen sich davon jedoch nicht beruhigen und bestanden darauf, die Waffe aus dem Flugzeug entfernen zu lassen. Dem wurde Folge geleistet. Der Flieger flog mit über einstündiger Verspätung ab.

Bodyguard suspendiert

Man nehme die Angelegenheit sehr ernst, und eine interne Untersuchung finde statt, schreibt die zuständige britische Polizei in einer Mitteilung. «Uns ist der Vorfall auf dem Flug in das Vereinigte Königreich bekannt, und der betroffene Beamte wurde inzwischen von seinen operativen Aufgaben entbunden», sagte eine Sprecherin dem US-Nachrichtensender CNN.

Als ehemaliger Premierminister von Grossbritannien hat Cameron Anrecht auf lebenslangen Polizeischutz. Dieser wird von Scotland Yard zur Verfügung gestellt, welches auch den amtierenden Premier Boris Johnson und andere hochrangige Minister bewacht. Das Büro von Cameron hat gegenüber der «Daily Mail» auf eine Äusserung zum Vorfall verzichtet, da es sich um eine Angelegenheit der Polizei handle.

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