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Bombendrohung kam aus Telefonkabine

Die Bombendrohung gegen den Bahnhof St. Gallen geht auf zwei Anrufe aus verschiedenen Telefonkabinen zurück. Der Dialekt war unterschiedlich.

Leserreporter
Leer und abgesperrt: Bahnhof St. Gallen.
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Benjamin Koch, Leserreporter
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Die anonyme Bombendrohung hat am Dienstagnachmittag den Bahnhof St. Gallen für zwei Stunden lahmgelegt. Einen Tag nach der Bombendrohung in St. Gallen geht die Suche nach dem Urheber weiter. «Es sind zwei verdächtige Anrufe bei der Polizei eingegangen», bestätige Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, eine Meldung von Radio Top.

Der erste Anruf erfolgte um 15.18 Uhr aus einer Telefonzelle an der Ecke Oberer Graben/Multergasse. Es meldete sich eine Stimme mit ausländischem Akzent, die ankündigte, dass in 30 Minuten am Bahnhof eine Bombe hochgehe, sagte Krüsi. Der zweite Anrufer sprach mit Bündner Dialekt und sagte, dass auf dem Perron 2 eine komische Tasche deponiert sei. Der Mann telefonierte um 15.25 Uhr aus einer Telefonkabine gegenüber des Hauptbahnhofs.

Ob es sich bei beiden Anrufen um dieselbe Person handle, werde noch abgeklärt. «Wir nehmen an, dass die Anrufer ihre Stimme verstellt haben», sagte Krüsi. Nach der Bombendrohung waren das Bahnhofsgebäude, die Züge und die Perrons geräumt worden. Die Polizei suchte mit Spürhunden das gesamte Bahnhofsgelände nach Sprengstoff ab. Nach rund zwei Stunden gab sie Entwarnung: Es wurde kein verdächtiger Gegenstand gefunden.

SDA/sam

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